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Inklusive Ansätze © medianet/Zensations (4)

Filter Dank Filtern von Zensations kann jeder leicht nachempfinden, wie Menschen sehen, die eine Farbschwäche haben.

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Filter Dank Filtern von Zensations kann jeder leicht nachempfinden, wie Menschen sehen, die eine Farbschwäche haben.

Redaktion 20.09.2019

Inklusive Ansätze

Barrierefreiheit wird bei Zensations großgeschrieben – zum ­Colorblind Awareness Day hat sich die Agentur etwas einfallen lassen.

WIEN. Wie nehmen Menschen mit einer Farbsehschwäche eigentlich die Welt war? Dieser Frage hat sich die Wiener Digitalagentur Zensations angenommen und pünktlich zum Colorblind Awareness Day am 6. September einen Facefilter entwickelt, der Farbfehlsichtigkeiten anhand eines Kamera-Live-Bildes simuliert.

Diese treten immerhin bei rund 300 Mio. Menschen weltweit auf. Doch wie wirkt sich nun Rotblindheit, Grünblindheit, Blaublindheit oder eine generelle Farbenblindheit eigentlich im Alltag aus und welche Herausforderungen gehen damit für die Betroffenen einher? Normalsichtige können dieser Frage nun nachgehen und die Wirkung der verschiedenen Sehschwächen auf die Umwelt mit dem Augmented Reality-Filter auf Facebook und Instagram ausprobieren.

Nachempfindung

Per Klick auf die Links wird man direkt zu den jeweiligen Anwendungen weitergeleitet und kann das Gefühl und die Erfahrung der Farbfehlsichtigkeit anhand vier zur Verfügung stehender Filter in der realen Welt erleben.

„Wir verfolgen seit Jahren einen inklusiven Ansatz in unserer Arbeit und beschäftigen uns intensiv mit dem Thema Accessibility”, so Zensations-Geschäftsführerin Sabrina Hanneman.
Accessibility meint die Barrierefreiheit, die nicht nur in der realen, sondern eben auch in der digitalen Welt gegeben sein sollte. Gemeint ist hiermit konkret, dass alle Internetnutzer unabhängig von ihren körperlichen und mentalen Kompetenzen uneingeschränkt auf Online-Angebote zugreifen und diese in vollem Umfang nutzen können.
„Uns ist es wichtig, aufzuzeigen, dass auch neue Anwendungen wie AR-Filter nachhaltig als Instrumente genutzt werden können, um für eben Accessibility, also Bewusstsein und Verständnis, zu generieren”, ergänzt Hanneman.
Der Colorblind-Filter ist der dritte AR Filter, den die Agentur veröffentlicht hat. Bereits im Frühjahr diesen Jahres wurden die ersten Filter zum Eurovision Song Contest sowie zum Life Ball präsentiert. Weitere ausführliche Informationen zum Colorblind-Filter finden sich in einem aktuellen Blogpost. Das Whitepaper rund um das Thema „Trends und Ausblicke für Augmented Reality (AR)” steht auf der Agentur-Website zum kostenlosen Download bereit. (gs)

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