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Kampagnen-Kickoff © AÖF/Aqila

Andreas Gnesda ist Geschäftsführer des Bürolösungs­experten teamgnesda. Initiatorin der Kampagne ist Ina Pfneiszl, working4.future: „Ein Herzens-bedürfnis.”

© AÖF/Aqila

Andreas Gnesda ist Geschäftsführer des Bürolösungs­experten teamgnesda. Initiatorin der Kampagne ist Ina Pfneiszl, working4.future: „Ein Herzens-bedürfnis.”

Redaktion 13.11.2020

Kampagnen-Kickoff

#gegen Gewalt an Frauen: Neue Kampagne für den Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser. medianet ist dabei.

••• Von Sabine Bretschneider

WIEN. Jede fünfte Frau in Österreich ist körperlicher und/oder sexueller Gewalt ausgesetzt, jede dritte Frau wird sexuell belästigt, jede siebte Frau ist von Stalking betroffen. 2019 wurden laut polizeilicher Kriminalstatistik 39 Frauen – häufig von ihren (Ex-)Partnern oder Familienmitgliedern – ermordet. Es wurden 8.748 Betretungsverbote verhängt. Die Corona-Pandemie, Existenzängste und geschlossene Schulen verschärfen die Situation. 90% der Gefährder sind männlich.

Zuflucht für Frauen und Kinder bieten in Österreich die Frauenhäuser. Der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF; siehe Fact-Box) wurde 1988 gegründet. 1994 übernahm er die Trägerschaft für das internationale Netzwerk WAVE (Women Against Violence Europe).

Initiatorin Ina Pfneiszl

Ab kommender Woche werden die ersten Sujets der neuen AÖF-Spenden- und Bewusstseinskampagne #gegen Gewalt an Frauen geschaltet; medianet ist als Collaboration Partner mit an Bord. Initiatorin der Kampagne ist Ina Pfneiszl, langjährige Nachhaltigkeitsbeauftragte von Simacek Facility Management sowie Gründerin und Geschäftsführerin der Beratungsagentur working4.future – acting for sustainability.

„Die Kampagne wurde von working4.future, meinem neuen Unternehmen, ins Leben gerufen”, erzählt sie. „Mir war es ein Herzensbedürfnis, Frauen in Not zu unterstützen. So kam ich auch vor einigen Monaten auf die AÖF-Geschäftsführerin Maria Rösslhumer zu und bot ihr meine Pro-bono-Unterstützung an.” Pfneiszl: „Wir wollen mithelfen, Männer für das Thema Gewalt gegen Frauen zu sensibilisieren – und es werden dringend Spenden gebraucht, damit Frauen und Kinder in ihrer Notsituation auch Menschlichkeit und Hilfe erfahren.”

Corona als Ansporn

Geplant war die Kampagne schon seit Längerem. Dann kam Corona. „Das Virus hat uns aber nicht aufgehalten, im Gegenteil”, sagt Pfneiszl. Das Setting wurde sogar noch weiter ausgebaut, weitere Partnerinnen und Partner konnten gewonnen werden: u.a. das Fototeam Chris Ecker & Magda Deutsch, die Fotolocation f6 The open factory (Michaela Pichler), Christine Marek von CM-Consult, Wolfgang Reichl von der Agentur Face, Claudia Kriechbaumer (Cambio Beautyacademy), Monica Rintersbacher (Leitbetriebe Aus­tria), Ursula Simacek (Simacek FM Group) – und medianet-Herausgeber Germanos Athanasiadis. Für die Öffentlichkeitsarbeit konnte Elisabeth Muth (com.on communications) gewonnen werden.

Testimonials

Als Testimonials – Männer, die ihre Geschlechtsgenossen für das Thema Gewalt gegen Frauen sensibilisieren wollen – fungieren Prominente aus Wirtschaft, Politik und Medien, darunter Alexander Knechtsberger (­DocLX), der Soziologe Kenan Güngor, Ali Mahlodji (watchado), Radiomann Alexander Goebel und Peter Umundum (Post AG).

Kickoff der Print- und Online-Kampagne war am Dienstag dieser Woche. medianet stellt schon heute exklusiv ein Printsujet aus dieser Serie vor.

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