MARKETING & MEDIA
Keine Kollisionen © e-dialog/Fotografie Fetz

e-Dialog-Chef Siegfried Stepke und sein Team wissen, wie man mit mehrfachen Bannereinblendungen umgeht.

© e-dialog/Fotografie Fetz

e-Dialog-Chef Siegfried Stepke und sein Team wissen, wie man mit mehrfachen Bannereinblendungen umgeht.

Redaktion 04.11.2022

Keine Kollisionen

Ad Collisions sind eine große Herausforderung im Programmatic Advertising. e-dialog hat die Lösung.

••• Von Georg Sander

WIEN. Die mehrfache Banner-einblendung auf derselben Website, Ad Collisions, sind eine große Herausforderung im Programmatic Advertising, denn sie sorgen für eine ineffiziente Verteilung des Mediabudgets sowie mögliche Performance-Einbußen. Um diese Problematik zu lösen, setzte e-dialog für Magenta Telekom erstmalig einen innovativen Lösungsansatz mit dem Ads Data Hub (ADH) um.

Ziele, Strategie, Maßnahmen

Die Ziele waren die Minimierung der Kollisionen sowie eine Effizienzsteigerung des Mediabudgets. Eine verbesserte und erweiterte Suchanzeigen-Strategie, Kampagnen aufgeteilt in Neu- und Bestandskunden sowie benutzerdefinierte Floodlight-Dimensionen in SA360 lautete die Strategie.

Um die Ad Collisions zu minimieren, identifizierten die e-dialog-Programmatic Expertinnen und Experten in Zusammenarbeit mit dem Cloud & Data Science Team mithilfe von Rohdaten im ersten Schritt Domains mit hoher Collision Rate und schlechter Performance, um diese auf eine Blacklist zu setzen. Domains mit hohem Volumen und hoher Collision Rate wurden im Detail beleuchtet, um hier eine jeweils individuelle, datenbasierte Entscheidung treffen zu können.
Nach erfolgreicher Analyse konnten die Domains ermittelt werden, welche den größten Impressionsverlust durch Collisions aufweisen, sowie klare Empfehlungen hinsichtlich der Blacklist-Domains gegeben werden. Ebenso wurden die „Musterschüler” unter den Domains erfasst – jene Seiten, bei denen die Collision Rate am niedrigsten ist.

Datenabgleich

„Der Ads Data Hub wird inzwischen bei uns auch für die Analyse, Generierung und Optimierung von Audiences genutzt”, erklärt dazu Siegfried Stepke, Gründer und Geschäftsführer. „Insbesondere in Hinblick auf Datenschutzrichtlinien ist diese Vorgehensweise beispielhaft, denn die Erstellung von Audiences erfolgt immer zu 100 Prozent datenschutzkonform in einem sogenannten ‚data clean room', einer datengeschützten, geschlossenen Umgebung, in der Marketer auf Impression-Level Data zugreifen und diese mit ihren 1st-Party Data abgleichen können.”

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