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Thomas Kenyeri, Gründer und Geschäftsführer von Kesch: „Handelspartner und Auftraggeber profitieren gleichermaßen.”

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Thomas Kenyeri, Gründer und Geschäftsführer von Kesch: „Handelspartner und Auftraggeber profitieren gleichermaßen.”

Redaktion 05.06.2020

Mustergültig

Sampling-Aktionen von Kesch: nachhaltig, hybrid und mit Zusatznutzen für Handelspartner und Auftraggeber.

••• Von Britta Biron

WIEN. Rechtzeitig zum Beginn der schrittweisen Handelsöffnung Mitte April hatte die Agentur Kesch ein neues Service an den Start gebracht: Das Promotionpersonal sorgt neben der Verteilung von Produktmustern gleichzeitig auch für die Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen. Für den Handelsbetrieb, bei dem die Produktmuster verteilt werden, ist der Service gratis, der Auftraggeber wiederum erspart sich die Kosten für Verteilort und Genehmigungen – im Schnitt zwischen 10 und 15%.

Punktgenau geplant

Auch wenn die Industrie beim Thema Sampling noch etwas zurückhaltend ist, soll das Angebot ausgebaut werden. „Wir haben ja nicht nur Handelspartner als Sampling-Orte. Wir haben eine Datenbank und können auf Knopfdruck sagen, wo in Österreich welche Zielgruppe durch Sampling erreicht werden kann. Wir stellen für Brands die Zielgruppe zusammen, wie man es von Google oder Facebook kennt. Nur eben im realen Leben”, sagt Kesch-Chef Thomas Kenyeri.

Auch in anderen Bereichen verfolgt man bei Kesch innovative Ansätze: „Um Promotions auf der Straße umzusetzen, ohne unnütz Ressourcen zu verbrauchen, wurde ein eigenes Green Promotion-Konzept erarbeitet. Da sind wir schon sehr weit.”
Neben der Nachhaltigkeit ist die Verbindung aus realer und digitaler Welt ein wichtiges Thema bei Kesch. „Wir holen Menschen direkt am POS real ab, bringen sie auf eine Landingpage und starten dann einen Marketing Funnel. Dies ist die effektivste Art, eine Promotion umzusetzen.”

Analoge Daten tracken

Dafür wurde auch ein neues Tool entwickelt, mit dem Offline-Promotions wie in Google getrackt werden können. Kenyeri erklärt das an einem Beispiel: „Wir verteilen für einen Kunden 100.000 Gutscheine. 20.000 werden Magazin A beigelegt, 20.000 Magazin B, 30.000 auf der Straße verteilt und 30.000 aufgelegt. In Echtzeit können wir nachvollziehen, wo welcher Gutschein eingelöst wurde und zusätzlich auch, wo er hergekommen ist. Zeigt sich dabei, dass die Beilage im Magazin A keine Leads bringt, dann kann das zukünftig in der Marketingplanung weg­gelassen werden.”

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