MARKETING & MEDIA
Strategie & Content © Markus Hirschbügl

Martin Dechant, Maria Wedenig, Susanne Hudelist, Peter Hörschiger, Mick Weinberger und Andreas Windischbauer. (v.l.).

© Markus Hirschbügl

Martin Dechant, Maria Wedenig, Susanne Hudelist, Peter Hörschiger, Mick Weinberger und Andreas Windischbauer. (v.l.).

Redaktion 09.04.2021

Strategie & Content

Bei ikp will man den Bruch zwischen Earned und Owned ­Media überwinden und setzt auf ganzheitliche Strategien.

••• Von Sascha Harold

WIEN. Unternehmenskommunikation muss mehr können, als bloß traditionelle Medienarbeit. Bei ikp ist man überzeugt, dass der Kern einer Kommunikationsstrategie die klare und einheitliche Botschaft ist, die sich kanalunabhängig in den Inhalten widerspiegelt. Wie die PR der Zukunft aussehen soll, haben die sechs ikp-Geschäftsführer für medianet individuell beantwortet.

Erfahrung und Innovation

Peter Hörschinger, ikp Wien, sieht vor allem das Wechselspiel zwischen Erfahrung und Innovation als zentral an. Gerade für die Entwicklung neuer Formate und digitaler Touchpoints brauche es Neugier und Experimentierfreudigkeit. Maria Wedenig, ebenfalls GF ikp Wien, ergänzt: „Der Medienwandel erfordert inhaltlich dichten Content und durchdachte Distributions-Strategien über alle Kanäle und auch internes Silodenken hinweg.” Susanne Hudelist, GF ikp, sieht PR-Agenturen in einer neuen Rolle: „Kommunikationsprofis spüren Veränderungen oft schneller auf und können Unternehmen darauf vorbereiten.” Agenturen müssten daher Trendbarometer, Wegweiser und strategische Themensetzer sein, ist sie überzeugt.

Entwicklungen wie die digitale Transformation werden auch in Zukunft bedeutend bleiben. Mick Weinberger, GF ikp Salzburg, gibt ein Beispiel: „Durch Technologien, wie das 5G-Mobilfunknetz werden viel größere Online-Nutzergruppen als bisher angesprochen.” Dementsprechend müsse auch die digitale Kompetenz immer weiter ausgebaut werden. Martin Dechant, GF ikp Vorarlberg, stimmt dem zu: „Heute und morgen werden wir in der PR immer schneller kommunizieren, da die Kanäle Informationen in Echtzeit fordern. Dabei ist und wird die große Herausforderung sein, dass wir quasi Hochgeschwindigkeitsqualität liefern.”

Konstante versus Wandel

Allem Wandel zum Trotz bleibt manches auch bestehen: „Auch in Zukunft wird es einen Bedarf an Qualitätsmedien geben, die wir gern mit gut recherchierten und auf Fakten basierend Informationen unterstützen”, ist Andreas Windischbauer, ikp Salzburg, überzeugt. An dieser Stelle braucht es weiterhin die Unterstützung von PR-Profis.

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