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The Future belongs to the curious ones © Niki Pommer/Fifteen Seconds
© Niki Pommer/Fifteen Seconds

Gianna schöneich 15.06.2018

The Future belongs to the curious ones

Das Fifteen Seconds Festival in Graz wirkt in den Köpfen noch lange nach – ein Nachbericht.

••• Von Gianna Schöneich

GRAZ. Visionen, Ideen, Kreatives, Innovatives, zahlreiche Speaker – am Ende bleibt ein voller Kopf und ein erweiterter Horizont; mehr braucht es nicht, um das Fifteen Seconds Festival zu beschreiben, welches von 8. bis 9. Juni in Graz zum fünften Mal stattfand.

Das Festival vereint jährlich 5.000 Visionäre aus den Bereichen Marketing, Advertising, Media, Technology, Digital, HR und Leadership zu einer globalen Community – man setzt auf Interdisziplinarität.
Auf den sechs Bühnen sind Speaker aus der ganzen Welt zu sehen und zu hören. Airbnb, 9Gag, Amnesty International, Google, McAfee, Pinterest, Warda Network, Young & Rubicam, missMedia, styria digital one, Sonnentor, Content Garden und so weiter und so weiter. Sie erzählten von ihrem Business, von ihren Visionen, ihrer Philosophie und wollten die Teilnehmer der Konferenz zu Neuem und Mut motivieren. Dabei waren die Bühnen nicht einfach nur Bühnen, sondern gestaltet wie hippe Wohnzimmer, mit gemütlichen Sesseln und Sofas.
Beinahe die komplette Stadthalle ist Schauplatz und Veranstaltungsort – da braucht es schon einen Guide, um sich zurechtzufinden.
Im Startup Village präsentierten sich junge Unternehmer. Ebenfalls hier zu finden gab es zahlreiche Foodtrucks, die überwiegend dem Burger-Hype entgegenkamen.
Bahnte man sich seinen Weg vorbei an einem riesigen Wackeldackel der Daimler AG, durch einen Gang voller Jutebeutel, die mit Sprüchen wie „Ein Leben in SAAS und Browse” bedruckt waren und mitgenommen werden durften, gelangte man zum Designmarkt. Schmuck, Kleidung, Jauseboxen, besondere Smartphone-Hüllen, Geschirr, Honig und vieles mehr gab es hier zu bestaunen und natürlich zu erwerben.
Rund um die Bühnen konnten die Besucher etliches erleben – vom Drohnenwettrennen, einem Bällebad zum Entspannen, einem Barbier, der für schöne Bärte und Haare sorgte, bis hin zu einer Fotostation – es gab für jeden etwas zu tun und unglaublich viel zu erleben.

Meet great People

Wer genug Input hatte, konnte sich im Park oder in der Lounge entspannen. Das Fifteen Seconds Festival ist mehr als eine Stadthalle voller Bühnen und interessanter Speaker. Das Festival verbreitet ein Feeling, welches bei anderen Veranstaltungen dieser Art nicht zu finden ist – vielleicht liegt das an der Offenheit, die hier herrschte.

Networking wird groß geschrieben. So wird nicht nur bei den Vorträgen direkt miteinander interagiert, wie beispielsweise durch die Aufforderung von Speakern, einer fremden Person vom eigenen Lebenstraum zu erzählen – auch das „Dinner with a Stranger”, zu welchem man sich anmelden konnte, sorgte für das Zusammentreffen der anderen Art. Mit einer völlig fremden Person ging es zum Abendessen.
Im Bällebad von Ikea ließen vorbereitete Fragekarten das Eis brechen. Man konnte aber auch gleich in die Vollen gehen und mit einer fremden Person ein Abenteuer erleben: Bei den Nebula Meetings ging es in einen dunklen Raum, in welchem ein aufziehender Tiefnebel für Verwirrung sorgte. Wer gemeinsam mit seiner Begleitperson die Zeichen richtig deutete, fand auch zum Ziel. Möglich waren auch sogenannte Braindates; schon vor dem Festival konnte man sich für diese registrieren und öffentlich machen, über was man gerne mit anderen Personen sprechen möchte. Wer ein solches Braindate buchte, konnte vor Ort beim Festival von den Erfahrungen anderer Menschen bei einem gemeinsamen Treffen erfahren. An Ideenreichtum in Sachen Network fehlt es den Organisatoren jedenfalls nicht.

Ausgiebige Feier

Wer einen Plus Pass besaß, konnte am Speakers Dinner teilnehmen. Dieses fand exklusiv für 100 internationale Speaker und die Pass-Besitzer und geladene Gäste statt.

Außerdem konnte man als Plus Pass-Besitzer Workshops und die Plus Lounge besuchen.
Die offizielle After-Show-Party war dann wieder für alle Teilnehmer des Festivals zugänglich, wo ausgiebig gefeiert wurde.
Wer kann, sollte das Festival besuchen. Zwar wird man vom schönen Graz nicht viel zu sehen bekommen, dafür hat man in der Stadthalle eine unglaublich gute, interessante und vor allem inspirierende Zeit.


Weitere Informationen rund um das Festival online unter:
www.fifteenseconds.co

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