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Thomas Kralinger als VÖZ-Präsident wiedergewählt

Thomas Kralinger, Mediaprint- und Kurier-Geschäftsführer, wurde als VÖZ-Präsident wiedergewählt

Thomas Kralinger, Mediaprint- und Kurier-Geschäftsführer, wurde als VÖZ-Präsident wiedergewählt

Redaktion 24.06.2016

Thomas Kralinger als VÖZ-Präsident wiedergewählt

63. Generalversammlung kam es zu Neuerungen in Vorstand und Präsidium.

WIEN. Vergangenen Donnerstag wurde Thomas Kralinger im Rahmen der 63. Generalversammlung als Präsident des Verbandes Österreichischer
Zeitungen (VÖZ) einstimmig wiedergewählt. Der Mediaprint- und „Kurier“-Geschäftsführer ist seit 2012 Präsident des Verlegerverbandes. Der Vorstandsvorsitzende der Styria Media Group Markus Mair wurde neuer Vizepräsident.

Als Vizepräsidenten wiedergewählt wurden Max Dasch („Salzburger Nachrichten“), Helmut Hanusch (VGN) sowie Eugen A. Russ (Russmedia).
In ihrer Funktion als Präsidiumsmitglieder bestätigt wurden Hermann Petz („Tiroler Tageszeitung“) in seiner Funktion als Schriftführer, Rainer Eder („Österreichische Bauernzeitung“) in seiner Funktion als Kassier sowie Wolfgang Bergmann („Der Standard“). Neu im Präsidium vertreten sind Lorenz Cuturi  („OÖNachrichten“) und „NÖN“-Geschäftsführer Friedrich Dungl. Darüber hinaus wurde Christiane Feigl, Geschäftsführerin „Welt der Frau“, in den Vorstand gewählt.  

Zwtl.: Kralinger dankte Rudolf Cuturi und Gerda Schaffelhofer für ihr langjähriges Engagement

"OÖN"-Herausgeber Rudolf A. Cuturi stand nicht mehr für die Funktion des Präsidiumsmitglieds zur Verfügung. Er hatte dem VÖZ-Vorstand knapp 20 Jahre sowie dem -Präsidium seit zehn Jahren angehört. Ebenso nicht mehr für den Vorstand kandidiert hat Gerda Schaffelhofer, die langjährige Geschäftsführerin der Wochenzeitung „Furche“ und VÖZ-Präsidiumsmitglied, auf Grund ihres bevorstehenden Pensionsantritts. Präsident Kralinger dankte beiden Persönlichkeiten für ihr langes Engagement und ihre Mitarbeit in den Verbandsgremien.

Die weiteren Vorstandsmitglieder sind: Walter Achleitner (Kirchenzeitungen), Maximilian Dasch (Salzburger Woche), Claudia Gradwohl (profil), Wolfgang Hattmannsdorfer (Neues Volksblatt), Raimund Jacoba (Gewinn), Rainer Nowak (Die Presse), Markus Raith (Neue Vorarlberger Tageszeitung), Gerhard Riedler (Kronen Zeitung), Wolfgang Riedler (Wiener Zeitung), Oliver Schmerold (auto touring), Rudolf Schwarz (WirtschaftsBlatt), Klaus Schweighofer (Kleine Zeitung Graz), Thomas Spann (Kleine Zeitung Klagenfurt) und Thomas Zembacher (Österreichischer Wirtschaftsverlag).

Zwtl.: Medienpolitischen Reformstau auflösen

Im Rahmen der Generalversammlung sowie der konstituierenden Vorstandssitzung hat der Verband Österreichischer Zeitungen sein Arbeitsprogramm für die Funktionsperiode von 2016 bis 2018 beschlossen. Präsident Kralinger hielt in diesem Zusammenhang fest:
„Die Liste der notwendigen Reformen ist in den letzten Jahren deutlich angewachsen. Leider blieben viele dieser Reformen auf der Strecke, sodass es zu einem regelrechten Reformstau gekommen ist.
Gerade im Hinblick auf die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle braucht es jedoch eine rot-weiß-rote Gesamtstrategie, die österreichische Angebote forciert und faire Wettbewerbsbedingungen garantiert.“

Die jüngsten Aussagen von Medienminister Drozda geben Anlass zur Hoffnung, dass es auch in der Medienpolitik zu einem Neustart kommt.
„Es gilt, den Reformstau in diesem Bereich aufzulösen und Themenkomplexen wie der Neugestaltung der Presseförderung, der Schaffung eines Leistungsschutzrechts und der steuerlichen Gleichbehandlung von Digitalprodukten zum Durchbruch zu verhelfen.
Vor allem im Digitalbereich herrscht eine extreme Schieflage zwischen US-amerikanischen Unternehmen und europäischen (Medien-)Unternehmen, die auf Grund rigider Regulierungen und Vorschriften viele Initiativen in diesem Bereich erschwert oder behindert. Hier braucht es einerseits eine deutliche Entlastung und andererseits Maßnahmen, um Fairness und Wettbewerbsgleichheit herzustellen“, forderte Kralinger.

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