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Twitter-Konkurrent Threads knackte Marke von 100 Millionen Nutzern © APA/AFP/Kenzo Tribouillard

Marc Zuckerberg

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Marc Zuckerberg

Redaktion 12.07.2023

Twitter-Konkurrent Threads knackte Marke von 100 Millionen Nutzern

Dienst erst seit fünf Tagen verfügbar - Start in Europa dauert noch.

MENLO PARK. Das als Konkurrenz zum US-Kurznachrichtendienst Twitter aus der Taufe gehobene Netzwerk Threads hat in nur fünf Tagen 100 Millionen Nutzerinnen und Nutzer für sich gewinnen können. Wie der Online-Datendienst Quiver Quantitative mitteilte, knackte der Internetdienst des US-Konzerns Meta diese Marke am Montagvormittag. Andere Websites, die sich an der Zahl der Downloads der App orientieren, sahen die Schwelle sogar noch früher überschritten.

Threads ist seit Mittwoch vergangener Woche in den Stores von Apple und Android in 100 Ländern verfügbar, allerdings bisher noch nicht in Europa. Hier verzögert sich der Start wegen der noch ausstehenden Zustimmung aus Brüssel.

Threads gehört zum Facebook-Mutterkonzern Meta und gilt offiziell als Ableger der Meta-Tochter Instagram. Das macht auch das Wachstum bei den Nutzerinnen und Nutzern einfacher, denn wer bereits ein Instagram-Konto hat, kann sich mit den entsprechenden Zugangsdaten direkt bei Threads einloggen und seine Kontakte übertragen. Instagram hat über zwei Milliarden User.

Threads übertrumpfte nun auch den bisherigen Rekord der am schnellsten wachsenden App - der auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende Dienst ChatGPT benötigte zwei Monate, um 100 Millionen Nutzerinnen und Nutzer zu bekommen, bei der Video-App TikTok dauerte es neun Monate und Instagram selbst brauchte nach dem Start 2010 dafür zweieinhalb Jahre.

Twitter dürfte bei rund 200 Millionen Nutzerinnen und Nutzern liegen. Seit der Übernahme des Dienstes durch den Milliardär Elon Musk und der Kündigung eines Großteils der Belegschaft geht es dort aber drunter und drüber. Eine Reihe von Nutzenden kehrte der Plattform daraufhin den Rücken. Musk droht Meta bereits mit einer Klage wegen Threads und wirft dem US-Konzern vor, durch die Anwerbung ehemaliger Twitter-Beschäftigter "Betriebsgeheimnisse und anderes geistiges Eigentum" veruntreut zu haben. Meta weist das zurück.

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