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Von Frauen für Frauen gemacht © Puls 4/Gerry Frank

Delia Wieser, eine der Gründerinnen des Wiener Start-ups „Mama Matters”, präsentierte ihr Unternehmen bei der TV-Show „2 Minuten 2 Millionen” und erhielt großen Zuspruch.

© Puls 4/Gerry Frank

Delia Wieser, eine der Gründerinnen des Wiener Start-ups „Mama Matters”, präsentierte ihr Unternehmen bei der TV-Show „2 Minuten 2 Millionen” und erhielt großen Zuspruch.

Redaktion 05.03.2021

Von Frauen für Frauen gemacht

„Mama Matters” – das Start-up für Mütter wurde ­geboren. Die Gründerinnen im Gespräch.

••• Von Nadja Riahi

WIEN. Ein Start-up für Mamas? „Machen wir”, dachten sich Katharina Griesbacher und Delia Wieser und gründeten die Marke „Mama Matters”. medianet bat die beiden zu einem Interview. „Auf einmal ist das Ganze ‚realer' geworden”, sagt Wieser über ihre Teilnahme bei „2 Minuten 2 Millionen”.

„Wir sind sehr froh, dass wir dabei waren – so können wir jetzt mehr Mütter unterstützen und konnten unsere Produkte nicht nur online, sondern auch im ‚2 Minuten 2 Millionen' Start-up Village verkaufen und so direkt mit unseren Kundinnen in Kontakt treten”, so Wieser weiter.
Die Geschichte von Mama Matters sei die Geschichte ­aller Mamas. „Nach der Geburt denken alle an das Baby, selbst die Mutter. Ihre eigenen Bedürfnisse übersieht sie. Weltweit leidet jede fünfte Frau an einer Wochenbett-Depression. Schlafmangel, Erschöpfung und Einsamkeit sind, wie Studien zeigen, für 75 Prozent der Mütter traurige Realität. Wir, selbst zwei Mütter, haben das hautnah erlebt und wirken dem jetzt entgegen”, so Griesbacher. „Mit unseren selbst entwickelten Textil- und Naturkosmetikprodukten stärken wir das mentale und körperliche Wohlbefinden der Mama. Denn kommt ein Baby auf die Welt, wird auch eine Mama geboren”, sagt Wieser.

Programm: Mama2b

Griesbacher und Wieser arbeiten auch mit Unternehmen zusammen und haben das Programm Mama2B ins Leben gerufen. „Mit Mama2B unterstützen Unternehmen ihre Mitarbeiterinnen über den Büroalltag hinaus mit fürsorglichen Produkten, die über den gebrandeten Merchandise USB-Stick hinausgehen. Die Mütter fühlen sich nicht nur als Arbeitskraft, sondern auch als Mensch wertgeschätzt. Das Unternehmen zeigt sich emphatisch und erzielt einen positiven Effekt auf den Wiedereinstieg der Mitarbeiterin”, sagt Wieser.

Auf die Frage nach Zukunftsplänen antworten ­Griesbacher und Wieser: „Als nächsten Schritt möchten wir unser Programm Mama2B erweitern und unseren ersten Shop in der Praterstraße eröffnen. Weil wir ein multikulturelles Team sind, haben wir von Anfang an eine Marke mit internationalem Approach aufgebaut. Wir verkaufen unsere Produkte bereits online europaweit und werden bald auch in ausgewählten Shops überall in Europa vertreten sein.”
Die Werbemittel werden von Heimat Wien entwickelt; die Agentur steht Mama Matters mit einem female-powered Team zur Seite.

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