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Wie relevant ist Eventmarketing? © Georg Aufreiter (2)

Die Invitario-Geschäftsführer Christoph Hütter und Stefan Grossek wollen neue Erkenntnisse rund um Eventmarketing gewinnen.

© Georg Aufreiter (2)

Die Invitario-Geschäftsführer Christoph Hütter und Stefan Grossek wollen neue Erkenntnisse rund um Eventmarketing gewinnen.

Redaktion 17.06.2022

Wie relevant ist Eventmarketing?

Invitario untersucht in einer D-A-CH-Studie den Status quo und was von Veranstaltungen künftig erwartet wird.

••• Von Britta Biron

WIEN. Zwar sind in den vergangenen zwei Jahren eine Reihe von Studien zur Veranstaltungsbranche erschienen, aber die Invitario-Geschäftsführer Stefan Grossek und Christoph Hütter haben gute Gründe, der Sammlung jetzt noch eine eigene hinzuzufügen: „Die bisherigen Untersuchungen belegen eindrucksvoll, über welche enorme Bedeutung die Eventbranche als Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor verfügt und konzentrieren sich nur auf die Wertschöpfung von Veranstaltungen”, sagt Grossek.

So weiß man etwa, dass es bei deutschen Unternehmen im vergangenen Jahr nur zu einem geringen Rückgang bei den Ausgaben für Eventmarketing gekommen ist. Mit einem Anteil von rund 30% am gesamten Marketingbudget waren Events für Unternehmen auch während der Pandemie der mit Abstand wichtigste Kanal in der B2B-Kommunikation.

Aktuelle Lage und …

„Wir gehen bei unserer Umfrage auf einen weiteren wichtigen Aspekt ein: die inhaltliche Bedeutung von Veranstaltungen, die im geschäftlichen Kontext von Unternehmen umgesetzt werden”, erklärt Grossek den Ansatz.

In erster Linie will man mit der Umfrage, die noch bis 15. Juli unter invitario.com/studie22 läuft, ein besseres Verständnis dafür aufbauen, wie Veranstalter, Dienstleister und Teilnehmer die Bedeutung von Business-Events nach den Erfahrungen der vergangenen zwei Jahre bewerten, aber auch, was die aktuellen Herausforderungen im Eventmarketing sind.
„Außerdem möchten wir wissen, wie Unternehmen ihr Eventmarketing für die kommenden zwölf Monate planen und welchen Einfluss die Covidpandemie dabei hat. Besonders spannend ist für uns auch, zu erfahren, wie Teilnehmer mit den digitalen Eventformaten zurechtgekommen sind und welche Erwartungen künftig an diese gestellt werden”, nennt Hütter weitere Themenkreise, die abgefragt werden.
Dass es drei verschiedene Fragenbögen gibt – jeweils einen separaten für Veranstalter, Dienstleister und Teilnehmer –, ist etwas ungewöhnlich, aber logisch.

… Prognosen für die Zukunft

„An der Planung und Umsetzung von Business-Events sind immer mehrere Stakeholder beteiligt – neben dem Unternehmen als Veranstalter meist auch Dienstleister wie Event- oder PR-Agenturen. Freilich stehen aber die Teilnehmer selbst im Mittelpunkt, für die das Event schlussendlich umgesetzt wird”, erklärt Grossek, und Hütter ergänzt: „Jede dieser Gruppen hat eine völlig andere Perspektive auf das Thema und seine ganz eigene Motivation. Daher war es für uns nur schlüssig, auch für jede dieser Perspektiven einen eigenen Fragebogen zu entwickeln und die Ergebnisse auch getrennt auszuwerten.”

Apropos Ergebnisse: Diese werden am 1. September in einem Live-Webinar und einem kostenlosen White Paper vorgestellt. Außerdem gibt es die wichtigsten Insights in der medianet-Ausgabe vom 2. September 2022 zum Nachlesen.

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