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Kollektives Know-how © Milena Krobath/Report Verlag

Ausgezeichnet: Gerhard Popp (BMF) (3.v.r.) und das Projektteam: Ewald Propst und Natascha Ditha Bauernfeind (beide: BRZ) sowie Christian Schieb, Wolfgang Grundei und Johannes Buchberger (Unisys) – mit Gastgeber Dirk Lukaschik (T-Systems).

© Milena Krobath/Report Verlag

Ausgezeichnet: Gerhard Popp (BMF) (3.v.r.) und das Projektteam: Ewald Propst und Natascha Ditha Bauernfeind (beide: BRZ) sowie Christian Schieb, Wolfgang Grundei und Johannes Buchberger (Unisys) – mit Gastgeber Dirk Lukaschik (T-Systems).

Redaktion 01.04.2016

Kollektives Know-how

Finanzministerium, Bundesrechenzentrum und Unisys wurden für eine Wissensmanagement-Plattform mit dem eAward ausgezeichnet.

WIEN. Anfang März wurden im Wiener T-Center das Bundesministerium für Finanzen, das Bundesrechenzentrum (BRZ) und Unisys für eine neue Social-Collaboration-Plattform im Ministerium in der Kategorie „Arbeit und Organisation” mit dem „eAward 2016” ausgezeichnet. Diese Preise werden für besonders wirtschaftliche, kundenfreundliche und innovative IT-Projekte vergeben.

„Um das kollektive Wissenskapital von Mitarbeitern effizient nutzen und transferieren zu können, sind zeitgemäße Methoden und Werkzeuge erforderlich”, erklärt Gerhard Popp aus der IKT-Sektion des Finanzministeriums. Wissen gehe beispielsweise durch Pensionsantritt verloren, und fehlende Nachbesetzungen verstärkten das Problem des Wissenstransfers zusätzlich. Zur Bewältigung dieser Herausforderungen wurde im Finanzministerium im Vorjahr eine Collaboration-Plattform implementiert. Im Hinblick auf den Arbeitsplatz der Zukunft sei es „das Ziel, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Projektarbeit zu unterstützen und eine direktere Kommunikation und Zusammen­arbeit zu erleichtern”.

Wissenstransfer und Vernetzung

Die rund 11.200 Mitarbeiter im Finanzministerium können laut Projektbeschreibung damit „in ihrem beruflichen Alltag nicht nur effektiveren Wissenstransfer und einfachere Identifikation von Expertinnen und Experten erleben, sondern auch von verstärkter Zusammenarbeit und Vernetzung über Organisationsgrenzen hinweg, wie es aus Sozialen Medien bekannt ist, profitieren”.

Durch den Einsatz von SharePoint würden bestehende Werkzeuge und Instrumente des Wissensmanagements wie Foren oder Wikis an einem Ort konsolidiert. Außerdem hätten dank der neuen Wissensmanagement-Plattform ­alle Mitarbeiter die aktuellen ­To-dos jetzt immer im Blick.

Integriert in bestehende IT

„Das Projekt wurde von uns als Partner für Entwicklung und Betrieb von Behördenlösungen als hoch verfügbare und skalierbare Plattform, basierend auf MS SharePoint, umgesetzt”, erklärt Robert Grim, BRZ-Teamleiter ­E-Government Services. „Alle Funktionalitäten stehen integriert in die bestehende IT-Landschaft zur Verfügung und erweitern die Kommunikations- und Collaborations-Möglichkeiten innerhalb der Behörde und darüber hinaus.”

„Wir freuen uns sehr, dass unsere innovative Social Collaboration-Lösung für den Arbeitsplatz der Zukunft breite Anerkennung findet”, ergänzt Gerhard Popp.
Bei der e-Award-Verleihung begründete die Jury die Auszeichnung mit „Pilot im Public Sector für flexibles Arbeiten” über „virtueller Workspace für bessere Entscheidungsfindung” bis zum „Vorzeigeprojekt für systematisches Innovieren in der Verwaltung”.

Technologischer Wandel

In Österreich ist der eAward des Report-Verlags einer der größten Wirtschaftspreise. Er wird seit 2005 jährlich an besonders wirtschaftliche, kundenfreundliche und innovative IT-Projekte verliehen. Im Fokus stehen Themen und Projekte, die den technologischen Wandel unserer Gesellschaft, der Wirtschaft und der Verwaltung aufzeigen.

Ebenfalls in der Kategorie ­„Arbeit und Organisation” mit einem eAward ausgezeichnet wurde die innovative Teamkommunikationslösung „Lineapp” für den Einsatz bei Veranstaltungen oder in der Gebäudekommunikation sowie der Druck- und Versandservice Tages-Post der Österreichischen Post AG. (red)

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