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Öffentliche Hand warb im 2. Quartal um rund 46 Millionen Euro © APA / Herbert Neubauer

Vizekanzler Heinz-Christian Strache, Bundeskanzler Sebastian Kurz

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Vizekanzler Heinz-Christian Strache, Bundeskanzler Sebastian Kurz

Redaktion 17.09.2018

Öffentliche Hand warb im 2. Quartal um rund 46 Millionen Euro

Ausgaben blieben gegenüber dem Vergleichszeitraum stabil.

WIEN. Bund, Länder und staatsnahe Unternehmen haben im zweiten Quartal 2018 über 46 Mio. Euro für Werbung in Medien ausgegeben. Die Spendings blieben damit gegenüber dem Vergleichszeitraum 2017 stabil. Über elf Millionen gingen an die reichweitenstarken Boulevardmedien "Krone", "Heute" und "Österreich". Für Werbung bei Facebook, Google und Co. zahlten die öffentlichen Stellen mehr als 2,3 Millionen.

Die Bundesregierung - Ministerien und Bundeskanzleramt - gab 5,9 Millionen Euro für Werbung aus, etwas mehr als im 2. Quartal 2017. Der größte Brocken entfiel dabei auf das Finanzministerium mit 1,5 Millionen. Mehr als drei Millionen Euro der Regierungsausgaben gingen an den Boulevard.

Die Stadt Wien meldete Ausgaben in der Höhe von vier Millionen Euro, rund 1,6 Millionen davon wurden in die drei Boulevardblätter investiert. Inklusive der Beteiligungen nahm Wien über sieben Millionen Euro für Werbung in die Hand.

Google lukrierte rund 1,5 Millionen Euro öffentliches Werbegeld, für die Google-Tochter YouTube werden 112.000 Euro ausgewiesen, für Facebook (mit einem kleinen Instagram-Anteil) rund 675.000. Die Regierung war dabei eher zurückhaltend, Verteidigungs-, Innen- und Bildungsministerium gaben Geld bei den Online-Plattformen aus, insgesamt rund 100.000 Euro. (APA)

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