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Ab ins Museum © Heindl

Im Jahr feiern durchschnittlich 260 Kinder ihre Geburtstage im SchokoMuseum.

© Heindl

Im Jahr feiern durchschnittlich 260 Kinder ihre Geburtstage im SchokoMuseum.

Redaktion 15.10.2021

Ab ins Museum

Das „SchokoMuseum” der Confiserie Heindl öffnet wieder seine Pforten und macht Besucher zu Chocolatiers.

WIEN. Die Confiserie Heindl ist seit ihrer Gründung im Jahr 1953 für ihre hochwertigen Pralinen-Spezialitäten im ganzen Land genauso bekannt. Insgesamt werden rund 280 Pralinenkreationen im Familienbetrieb erzeugt, die dazugehörigen Rezepte streng gehütet. Kleine Einblicke in die Herstellung erhalten Besucher im „SchokoMuseum”, das Heindl bereits im Jahr 2001 ins Leben gerufen hat.

Nach monatelangen, Lockdown-bedingten Schließungen öffnet das Museum nun wieder seine Tore. Woher kommt Schokolade? Wie eroberte sie Europa? Was ist das Geheimnis hochwertiger Pralinen? Welche Rolle spielte die industrielle Revolution bei der Herstellung von Schokolade? Diesen und weiteren Fragen widmet sich das Museum. Kraft tanken können die Besucher etwa an einem der drei Schokobrunnen, die mit Edelbitter-, Vollmilch- und weißer Schokolade gefüllt sind.

Chocolatier werden

Die Pralinenherstellung gilt unter Pâtissiers seit jeher als filigranes Handwerk, das Geschick, Kreativität und Konzentrationsfähigkeit erfordert. Die beliebten Sissi-Pralinen werden dabei aus Marillen-Marzipan, Mandelnougat und Schokolade gefertigt. Wer seine Handwerkskunst selbst unter Beweis stellen möchte, bekommt bei diversen Workshops die Gelegenheit dazu. „Bei Erwachsenen ist unser Mozartkugel- und Sissi-Pralinen-Workshop besonders beliebt. Dieser entführt auf eine Zeitreise in die Monarchie und findet aktuell an jedem letzten Freitag im Monat statt – eine kreative Idee für ein Date der besonderen Art”, sagt Jeannine Heindl, die das SchokoMuseum leitet. (red)

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