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Abwarten und Tee trinken © Teekanne

Tradition Thomas Göbel führt den Familienbetrieb in vierter Generation und treibt den nachhaltigen Trinkgenuss als einen wesentlichen Bestandteil der Unternehmensstrategie voran.

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Tradition Thomas Göbel führt den Familienbetrieb in vierter Generation und treibt den nachhaltigen Trinkgenuss als einen wesentlichen Bestandteil der Unternehmensstrategie voran.

Redaktion 01.10.2021

Abwarten und Tee trinken

Teekanne-Chef Thomas Göbel über trendige Sorten, die Pandemie und Umsatzzahlen.

SALZBURG. Corona hat den Teemarkt belebt. Und mit dem Anspruch nach höherwertigen und biozertifizierten Produkten steigt auch die Bereitschaft, mehr dafür auszugeben.

„Im Homeoffice wurde viel Tee getrunken, und die Konsumenten griffen verstärkt zu höherwertigen und bio-zertifizierten Tee-Sorten. Außerdem konnten wir in den osteuropäischen Ländern wie Tschechien, Polen und Ungarn deutlich zulegen”, sagt Teekanne-Geschäftsführer Thomas Göbel.
Der Markt für Bio-Tees hat sich in den letzten beiden Jahren mehr als verdoppelt.
Nachdem Gastronomie und Hotellerie pandemiebedingt nahezu komplett weggebrochen sind, ist der Inlandsumsatz leicht rückläufig. Der Verkauf im LEH und auch in den Exportländern ist sehr gut gelaufen, daher ergab sich insgesamt ein Plus.

Über 40 Prozent Bio-Anteil

„Was den Briten ihr Schwarztee und den Japanern ihr grüner Tee, ist den Österreichern ihr Kräutertee. Hier hat sich in den vergangenen Jahren ein eindeutiger Trend herausgebildet, der sich auch im Absatz widerspiegelt”, erklärt Göbel. Mit dem Geschäftsjahr 2020/21 zeigt er sich zufrieden. Teekanne verzeichnete einen Brutto-Gesamtumsatz von gut 140 Mio. €. „Teekanne ist die treibende Kraft der österreichischen Teewirtschaft und mit einem Bio-Anteil von mehr als 40 Prozent der größte Anbieter von Bio-Tee in Österreich. Unsere nachhaltigen Aktivitäten ziehen sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette.” (dp)

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