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Auch Unimarkt ist „Too Good To Go” © Unimarkt

Unimarkt-Vertriebsleiter Dietmar Schweitzer und Unimarkt-Chef Andreas Haider präsentieren die Überraschungssackerl mit Waren, die „Too Good To Go” sind.

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Unimarkt-Vertriebsleiter Dietmar Schweitzer und Unimarkt-Chef Andreas Haider präsentieren die Überraschungssackerl mit Waren, die „Too Good To Go” sind.

Redaktion 09.04.2021

Auch Unimarkt ist „Too Good To Go”

Frische Lebensmittel, aber mit drohendem Ablaufdatum, kommen zum reduzierten Preis ins Sackerl.

TRAUN. Nun startet auch Unimarkt eine Zusammenarbeit mit der App „Too Good To Go” und setzt damit ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung. Lebensmittel, die tagsüber nicht verkauft werden konnten, werden in Sackerl verpackt und können zu einem geringeren Verkaufspreis per App bestellt werden.

Genießbarkeit prolongiert

Ziel der Initiative Too Good To Go ist es, noch genießbare Lebensmittel zu retten. Unimarkt engagiert sich schon seit Jahren in diesem Bereich und setzt nun durch die Zusammenarbeit mit Too Good To Go einen weiteren, wichtigen Schritt. Nach einem kurzen erfolgreichen Test in einer oberösterreichischen Filiale wird das Konzept flächendeckend auf die Unimarkt-Standorte ausgerollt. „Die Produktion von Lebensmitteln, die im Endeffekt im Müll landen, verschwendet wichtige Ressourcen unserer Erde, weshalb solche Aktivitäten von großer Bedeutung für unsere Umwelt sind”, bemerkt Andreas Haider, Geschäftsführer der Unimarkt Gruppe. „Genau darum hat uns die App Too Good To Go begeistert - und wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit.”

Jede Semmel zählt

Auch Georg Strasser, Country Manager von Too Good To Go, wertschätzt die Kooperation: „Jedes Semmerl zählt. Ich freue mich, dass unsere Nutzerinnen und Nutzer ab sofort bei Unimarkt wertvolle Lebensmittel vor der Verschwendung retten können.”

Von Brot, über Milchprodukte bis hin zu frischem Obst und Gemüse – alles kommt ins Überraschungssackerl. „Da man nie genau sagen kann, welche Lebensmittel übrig bleiben, variiert der Inhalt der Sackerl immer. Es sind aber jedenfalls einwandfreie Produkte von bester Qualität, die wir aber am nächsten Tag nicht mehr verkaufen dürften”, erklärt Haider. Die Sackerl werden zum Preis von 4,99 € verkauft, der Warenwert liegt bei maximal 15 €. Kunden können die Sackerl in begrenzter Stückzahl über die App Too Good to Go reservieren und diese dann 30 min vor Geschäftsschluss abholen.

Gut für alle Beteiligten

„Mit dieser Kooperation schaffen wir eine einzigartige Win-Win-Situation: Kunden bekommen noch gute Lebensmittel zu einem günstigeren Preis, und wir können Waren, die sonst vielleicht im Müll gelandet wären, retten”, so Haider.

„Als regionaler Lebensmittelhändler ist es uns sehr wichtig, ökologisch und nachhaltig zu handeln und das Bewusstsein außerhalb und innerhalb des Unternehmens für diese Themen zu schärfen”, führt Haider aus. (red)

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