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beeanco: Das „grüne Amazon“ © Screenshot beeanco
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Redaktion 07.08.2019

beeanco: Das „grüne Amazon“

Vier Wiener Studenten gründeten einen nachhaltigen Online-Marktplatz, wo für jedes Produkt die nachhaltigste Alternative angeboten wird.

WIEN. Der Anspruch mutet ambitioniert an: Vier junge Wiener – die BWL- bzw. Jusstudenten Christoph Widl, Michael Frey, Anya Hubmayer und Marcus Rosenberger – wollen mit ihrem Online-Marktplatz eine umweltfreundliche Alternative zu Amazon werden. Konkretes Ziel: Marktführer im nachhaltigen E-Commerce in Europa werden. Mit einer besonders großen Produktpalette will man sich von der Konkurrenz – darunter der schon 2009 gegründete Eco-Fashion-Anbieter avocadostore – abheben.  

Durchstarten im Herbst
Kosmetik, Lebensmittel, Mode: „Bei uns findest du in jeder Kategorie die nachhaltigsten Alternativen“, heißt es auf der Website, die es seit Anfang Mai gibt und noch in den Kinderschuhen steckt. Doch schon im Herbst möchte man – mit überarbeiteter Website - ansetzen, den deutschen Markt zu erobern. „Unser vierköpfiges Gründerteam zeichnet sich durch den gemeinsamen Willen unsere Erde zu einem besseren Ort zu machen und Wohlstand für alle zu erreichen, aus. Um das Ziel zu erreichen müssen wir unseren Konsum bewusster und nachhaltiger gestalten“, heißt es seitens beeanco, die sich als grüne Alternative zu Amazon sehen.

Alle angebotenen Produkte müssen zumindest zwei von neun definierten Kriterien erfüllen, etwa Regionalität, Recycelbarkeit, Energieeffizienz oder Langlebigkeit.

Knackpunkt Versand
Optimierungsbedarf gesteht man beim Versand ein, der derzeit über die Anbieter läuft. „Wir achten auf wenig Verpackung, kein Plastik und keinen Expressversand. Das wollen wir aber noch verbessern und nachhaltige Logistikunternehmen als Partner gewinnen“, erklärt Projektmanagerin Anya Hubmayer. Co-Founder Michael Frey ergänzt: „Am umweltfreundlichsten wäre es natürlich, wenn der Kunde auf das Produkt seiner Wahl auf unserem Marktplatz aufmerksam wird und dann mit dem Fahrrad zum jeweiligen Händler fährt und sich das Produkt dort abholt.“ (red)

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