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Billa zieht sich nach 20 Jahren Präsenz in dem Land aus der Ukraine zurück © Delta
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Redaktion 17.09.2020

Billa zieht sich nach 20 Jahren Präsenz in dem Land aus der Ukraine zurück

Rewe verkauft ihre 35 Standorte an LLC-Novus-Kette von UAB Consul Trade.

WIEN. Die österreichische Supermarkt-Kette Billa zieht sich aus der Ukraine zurück. Die Billa-Mutter Rewe International verkauft die Standorte an die Supermarkt-Kette LLC Novus, die zu UAB Consul Trade House gehört. Dazu wurde eine Vereinbarung unterzeichnet. Mit Stand Ende 2019 hat Billa in der Ukraine mit 1.325 Mitarbeitern 35 Billa-Märkte im Großraum der Hauptstadt Kiew betrieben.

Die Übernahme steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden, erklärte die Rewe Group am Mittwoch in einer Aussendung. Über die Details des Kaufvertrags wurde Stillschweigen vereinbart. Die Outlets in der Ukraine werden künftig auf LLC Novus umgeflaggt, die Supermarkt-Kette von UAB Consul Trade House. LLC Novus hat 2009 den ersten Supermarkt eröffnet und Ende 2019 in der Ukraine 44 Filialen betrieben.

Rewe International betont, man lege den Fokus der internationalen Aktivitäten im Vollsortiment CEE mit den Marken Billa und Iki künftig weiter auf das Geschäft in Bulgarien, Litauen, der Slowakei, Tschechien und Russland. In der Ukraine sei die Präsenz von Billa recht gering, in den anderen Ländern sei man ungleich stärker vertreten, hieß es aus der Rewe-Österreich-Zentrale in Wiener Neudorf zur APA. Die Marke Iki spielt in Litauen eine größere Rolle. (red)

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