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Die letzte Meile © temprify/Severin Wurnig

temprify-Gründerteam: COO Nikolas Loidolt, Chief Engineer Christian Bachleitner-Hofmann und CEO Moriz Lanzerstorfer.

© temprify/Severin Wurnig

temprify-Gründerteam: COO Nikolas Loidolt, Chief Engineer Christian Bachleitner-Hofmann und CEO Moriz Lanzerstorfer.

Redaktion 20.08.2021

Die letzte Meile

Durchbruch für „temprify”: Greiner Innoventures beteiligt sich an dem nachhaltigen Mehrwegkühlboxen-Start-up.

WIEN / KREMSMÜNSTER. Das 2018 gegründete Wiener Start-up temprify bietet als erstes Unternehmen Transport-Kühlboxen als Trockeneis-freies Gesamtsystem, bestehend aus passiv gekühlten Mehrweg­boxen samt dazugehöriger Infrastruktur an. Der Clou: Diese gewährleisten die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Kühlkette für online bestellte Lebensmittel – das System wurde speziell für die Bedürfnisse des E-Commerce bei der taggleichen Auslieferung von Kühl- als auch Tiefkühllebensmitteln entwickelt. Das Start-up bietet damit im Gegensatz zu bisherigen Lösungen für die „letzten Meilen” eine kostengünstige und klimaschonende Alternative ganz ohne aktive Kühlung und Trockeneis an.

Mit Greiner Innoventures, der Innovationsschmiede des führenden Schaumstoffproduzenten und Kunststoffverarbeiters Greiner, hat sich nun ein großer Player strategisch an temprify beteiligt – ein besonderer Coup für beide Seiten.
„Wir sind überzeugt, gemeinsam mit Greiner langfristig Technologieführer in einem stark wachsenden Markt zu werden sowie international und branchenübergreifend einen erheblichen Beitrag zu einer nachhaltigen ,letzten Meile' leisten zu können”, so Moriz Lanzerstorfer, CEO von temprify, in einer ersten Stellungnahme.

Gebündelte Kompetenzen

Für das Kremsmünster Unternehmen Greiner ist der Einstieg bei temprify auch ein starkes Signal an die Start-up-Szene der Hauptstadt, der man sich durch den Einzug von Greiner Innoventures in den Innovationshub weXelerate bereits geografisch angenähert hatte. Gemeinsam mit temprify soll die derzeit vorhandene Lösung weiterentwickelt und ausgebaut und so neue Wege vom Produzenten zum Endkunden gefunden werden.

Während Greiner jahrzehntelanges Know-how im Bereich Isolierung/Schaumstoff/Lebensmittelverpackung zur Verfügung stellt, steuert temprify innovative Produktideen und Know-how hinsichtlich der passiven Kühlung von Lebensmitteln bei. Neben einer Reduktion der CO2-Emissionen um über 90% soll auch der LEH von einer deutlichen Reduktion der operativen Kosten gegenüber Trockeneis und aktiver Kühlung profitieren. (red)

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