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Die Liebe und die Marktwirtschaft © Marktwirtschaft

Kräuter, Gemüse und Obst vom Biohof Rapf aus dem Seewinkel im Burgenland.

© Marktwirtschaft

Kräuter, Gemüse und Obst vom Biohof Rapf aus dem Seewinkel im Burgenland.

13.11.2015

Die Liebe und die Marktwirtschaft

Sorgsam kuratierte Stände, Accessoires-Regale, Gastronomiebereich – in Wien hat ein neuer Gourmetmarkt eröffnet, der vor allem regionalen Produzenten Platz bietet.

WIEN. Ausgewählte regionale Hersteller, die außergewöhnliche Produkte anbieten, kombiniert mit einem Gastrobereich – im 7. Wiener Gemeindebezirk hat die logische Ergänzung zu bereits bestehenden Lokalen, Konzept-Stores und Shops eröffnet: die Marktwirtschaft. „Wir wollten einen Markt schaffen, in welchen wir selber gern gehen und den es in der Form außerhalb von Wien schon in den meisten Großstädten gibt”, erklärt Michael Schuster von der Marktwirtschaft. Zusammen mit Lucanus Polagnoli eröffnete Schuster einen 400 m2 großen Gourmetmarkt in der Siebensterngasse 21. Dort soll es künftig neben 5 bis 10 fixen Händlern auch 10 bis 15 Stände geben, an denen im Monatsrhythmus neue Spezialitäten angeboten werden. Daneben wird eine 20 m2 große Pop-up-Fläche vermietet, das Restaurant mit dem Namen „Die Liebe” ergänzt das kulinarische Angebot.

Endlich sonntags einkaufen

„In der Marktwirtschaft bieten wir ein völlig neuartiges Genuss­erlebnis: Gourmet vom Greißler”, konkretisiert Schuster. Man bemühe sich darum, tolle Produkte zum fairen Preis anzubieten. „Uns ist es wichtig, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Denn wir wollen kein Delikatessen-Laden sein, sondern die Anlaufstelle für alle jene, die nach außergewöhnlichen Produkten in hoher Qualität suchen”, so Polagnoli. Von Dienstag bis Sonntag können Kunden ab sofort gerösteten Kaffee von Kaffemik, Fleisch sowie Blutwürste von Dormayer, frische Blumen, Kräuter & Gemüsesorten vom Biohof Rapf, ofenfrisches Holzofen-Brot von Gragger, Barolista-Craft-Bier aus Italien, Dosen-Sardinen aus Portugal, Käsespezialitäten von Christian Pöhl, Jumi-Käse u.v.m. besorgen. „Die Liebe” passt sich über den Tag hinweg dem Treiben in der Marktwirtschaft an: Morgenyoga, Frühstück, täglich wechselnde Mittagmenüs, Afterwork ab 18:00 Uhr mit DJ-Line, Restaurantbetrieb mit Tapas und Petit Pours bis Mitternacht – die Köpfe hinter dem Konzept bemühen sich um ein reiches Programm und Angebot. „Wir stehen für Liebe und Gemeinschaft”, so David Kreytenberg Betreiber des Restaurants. (dp)

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