Rund um Ostern ist die Versorgung mit Eiern gesichert, auch wenn nicht jederzeit alle Haltungsformen verfügbar sind. Gründe für die angespannte Lage sind unter anderem wirtschaftlich schwierige Jahre für Produzenten, Ausfälle durch Vogelgrippe sowie ein steigender Konsum.
Um Engpässe künftig zu vermeiden, wollen heimische Betriebe die Produktion ausbauen. Der Ausbau stößt jedoch auf Hürden wie langwierige Genehmigungsverfahren, hohe Investitionskosten und mangelnde Planungssicherheit.
„Investitionen in neue Stallungen erfordern langfristig stabile Einkommensverhältnisse. Wir erweitern die Produktion schrittweise und mit klarer Perspektive“, erklärt Hans-Peter Schlegl, Obmann der Geflügelwirtschaft Steiermark.
Die Branche rechnet bis 2028 mit einem Anstieg des Legehennenbestands um rund 500.000 Tiere. Damit könnte die Produktion deutlich erhöht und die Versorgung stabilisiert werden. Langfristig sehen die Produzenten weiteres Ausbaupotenzial, insbesondere in der Freilandhaltung.
Gefordert werden vor allem schnellere Bauverfahren, verlässliche Vermarktungspartner sowie eine klare Herkunftskennzeichnung bei verarbeiteten Produkten.
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