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Einzelhandel auf Erholungskurs © APA / Hans Punz

Das Ärgste überstanden? Während der LEH sein starkes Vorjahrsergebnis noch einmal um 0,4% (real) toppen konnte, erholte sich der Non-Food-Handel und legte 2021 wieder um 4,5% (real) zu.

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Das Ärgste überstanden? Während der LEH sein starkes Vorjahrsergebnis noch einmal um 0,4% (real) toppen konnte, erholte sich der Non-Food-Handel und legte 2021 wieder um 4,5% (real) zu.

Redaktion 11.02.2022

Einzelhandel auf Erholungskurs

Die heimischen Unternehmen (exkl. Kfz-Handel und Tankstellen) legten 2021 real um 2,7% im Umsatz zu.

WIEN. Die Konjunkturdaten der Statistik Austria bestätigen die Umsatzprognosen des Handelsverbands und weisen für den heimischen Handel 2021 eine inflationsbereinigte Umsatzsteigerung von 2,7% aus.

Dabei gibt es erwartungsgemäß eine große Diskrepanz zwischen dem Krisengewinner LEH, der sein starkes Vorjahresergebnis mit einem weiteren Plus von 0,4% toppen konnte, während die Zeichen für den Non-Food-Einzelhandel mit einem Plus um 4,5% klar auf Erholung stehen.
Euphorie ist angesichts der Zahlen indes nicht angebracht, meint Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will: „Die Corona-Jahre 2021 und 2020 waren für den österreichischen Handel ein Albtraum. Die einschneidenden Maßnahmen sowie vier bundesweite harte Lockdowns haben seit Pandemiebeginn zu rund 10.000 Geschäftsschließungen geführt. Nach wie vor leidet jeder zweite Händler an Existenzängsten.”

Einbußen im Dezember

Vergleicht man allein die Zahlen vom Dezember 2021 mit jenen des Vorjahresmonats, steht für den LEH ein inflationsbereinigtes Minus von 0,3% und für den Non-Food-Einzelhandel ein Minus von 2,1% zu Buche; mit 26 Einkaufstagen hatte der Dezember 2021 theoretisch einen Verkaufstag mehr als der Dezember 2020, die Anzahl der tatsächlichen Verkaufstage war durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie jedoch je nach Branche in beiden Jahren stark eingeschränkt. (red)

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