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Eurogast blickt auf erfolgreiches Jahr © Eurogast Österreich/APA-Fotoservice/Hörmandinger

Thomas Walser, Alexander Kiennast und Armin Riedhart (alle: Eurogast Österreich).

© Eurogast Österreich/APA-Fotoservice/Hörmandinger

Thomas Walser, Alexander Kiennast und Armin Riedhart (alle: Eurogast Österreich).

Redaktion 29.04.2016

Eurogast blickt auf erfolgreiches Jahr

Die Großhandelsgruppe Eurogast Österreich konnte 2015 ein Umsatzplus von 2,5 Prozent erwirtschaften, in Ost- und Südösterreich gäbe es noch Wachstumspotenzial.

WIEN. Ein Konzern sei man sicherlich nicht, erklärte Thomas Walser von der Geschäftsführung Eurogast Österreich. „Zusammenschluss” treffe es schon eher: Elf Gesellschafter vereint Eurogast mit gemeinsamem Marketing und Einkauf und beliefert zusätzlich zu den C&C Märkten insgesamt rund 45.000 Kunden österreichweit.

Umsatzmäßig verlief das vergangene Jahr äußerst positiv für die Großhandelsgruppe – sie konnte ein Plus von 2,5 % auf rund 322 Mio. € erwirtschaften. Rund 60% des Umsatzes generiert ­Eurogast in Westösterreich. „Unser strategisches Ziel für die nächsten Jahre ist es, Ostösterreich zu stärken und auszubauen”, so Walser. In Ost- und Südösterreich sei durchaus noch Wachstumspotenzial vorhanden. Trotzdem sei es schwierig, da es nicht mehr viele selbstständige Lebensmittelgroßhändler in Österreich gebe. Zuletzt seien im Jahr 2011 das Unternehmen Kiennast aus Gars am Kamp und 2014 Interex aus Buch bei Hartberg ­dazugestoßen.
Das Fundament des Unternehmens sei die Regionalität der Lebensmittel, so Armin Riedhart, ebenfalls Mitglied der Geschäftsführung: „Jeder der elf Mitglieds­betriebe ist in der Region tief verwurzelt und bietet seinen Kunden eine bunte Vielfalt an österreichischen Lebensmitteln.” Außerdem zeichne sich seit mehreren Jahren auch im Großhandel eine eindeutige Tendenz zur Online-Bestellung ab. „Wir haben schon sehr früh auf ­Online und entsprechende Zustellung gesetzt; das Zustellgeschäft beträgt bei uns bereits rund 75 Prozent und hat sich in den letzten Jahren deutlich in diese Richtung verschoben”, berichtete Walser. (red)

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