RETAIL
Expressabholung © dm/Riebler

Die bestellten Waren werden in „dm Durabags” übergeben, die als Teil der Bestellung kostenlos sind.

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Die bestellten Waren werden in „dm Durabags” übergeben, die als Teil der Bestellung kostenlos sind.

Redaktion 10.09.2021

Expressabholung

dm setzt ab sofort auf Click & Collect. Spätestens drei Stunden nach dem Onlinekauf sind die Waren abholbereit.

WALS. dm baut sein Omnichannel Retailing aus und lanciert die Expressabholung: Der Kunde wählt in der Filialsuche im dm-Onlineshop seine Wunschfiliale, legt die gewünschten Artikel in den Warenkorb, prüft die Artikel auf ihre Verfügbarkeit, wählt als Lieferart die Abholung und bezahlt die Ware online; nach spätestens drei Stunden erhält er eine E-Mail mit der Abholbestätigung und dem dazugehörigen Strichcode. Die Bestellung wird dem Kunden in einer oder mehreren „dm Durabags” übergeben – die Mehrwegtaschen aus 90% recycelten Altfolien sind als Teil der Bestellung kostenlos.

Am Puls der Zeit

Der Onlinehandel hat sich in den letzten Monaten überproportional zum stationären Handel entwickelt. Corona hat diese Tendenz noch einmal verstärkt. Analysen zeigen, dass durch den sogenannten ROPO-Effekt – Research Online, Purchase Offline – auch der stationäre Handel vom Onlineshop profitiert.

„Aufgrund dieses immer mehr veränderten Einkaufsverhaltens unserer Kunden und der damit einhergehenden individuellen Customer Journey geht die Ausrichtung ganz klar in Richtung Omnichannel Retailing und weg von eindimensionalem Kanaldenken”, erklärt dm-Geschäftsführer Harald Bauer den Launch des Click & Collect-Services.

dm sammelt

Erst vor wenigen Wochen hatte dm sein Pilotprojekt „Verpackungsrücknahme” gestartet: Seit Kurzem gibt es in allen dm-Filialen eigene Aufsteller oder eine Schütte im bestehenden Wertstoff-Sammelmöbel im Eingangsbereich, in denen leere Plastikverpackungen retourniert werden können. Gesammelt werden weiße und trübe Plastikflaschen von Kosmetik- und Reinigungsprodukten – ausdrücklich keine PET-Getränkeflaschen.

Um durch den Abtransport keine unnötigen CO2-Emissionen zu verursachen, nimmt der dm-Logistikpartner Quehenberger das gesammelte Material am Rückweg von der Filialbelieferung mit ins dm-Verteilzentrum in Enns. Im Anschluss an eine Vorsortierung durch die ARA+ kann das sortenreine Plastik dann beim Recycler in Deutschland in hochwertiges Rezyklat und in einem nächsten Schritt in neue Flaschen verwandelt werden. (red)

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