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Grün statt Plastik © Robert Harson/Rewe Group

Billa-Vorstand Robert Nagele (l.) und Lenzing-Vorstand Stefan Doboczky.

© Robert Harson/Rewe Group

Billa-Vorstand Robert Nagele (l.) und Lenzing-Vorstand Stefan Doboczky.

Redaktion 01.03.2019

Grün statt Plastik

Billa spielt mit der Lenzing AG die grüne Karte bei Obst und Gemüse aus – und bringt Netze aus Holzfasern.

WIEN. Die Lenzing Gruppe, Weltmarktführer bei Spezialfasern aus Holz, und Billa, Österreichs Nahversorger mit bald 1.100 Filialen, suchen gemeinsam alternative Lösungen zu Verpackungen aus Plastik. Halbwegs frisch am Markt sind bereits Mehrwegnetze für Obst und Gemüse aus Lenzing Modalfasern.

Und die finden durchwegs Anklang: Seit ihrer Einführung im November 2018 wurden mehr als 138.000 Stück bei Billa, Merkur und Adeg verkauft. Aufgrund der großen Nachfrage ist die umweltfreundliche Verpackung seit Anfang Februar in allen Billas österreichweit erhältlich.

Rundum nachhaltig

Die Mehrwegnetze aus holzbasierten Fasern bieten einen entscheidenden ökologischen Vorteil gegenüber herkömmlichen Plastiksackerln für Obst und Gemüse: Sie sind natürlichen Ursprungs und im Abfall biologisch abbaubar und kompostierbar. Mikropartikel, die beim Waschen der Netze in das Abwasser gelangen, werden zügig Teil des natürlichen Kreislaufs und hinterlassen keine schädliche Rückstände.

„Nachhaltigkeit ist in der Unternehmensstrategie von Billa umfassend verankert”, führt entsprechend Billa-Vorstandssprecher Robert Nagele aus. „Daher freuen wir uns, mit dieser innovativen Verpackungslösung eine Alternative zu Plastik anbieten zu können und auf diese Weise gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden aktiv etwas für den Umweltschutz zu tun.” (red)

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