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Kaffeekönig wird Modezar © Tchibo

Kleidung bei Tchibo stammt künftig aus umwelt- und sozialfreundlicher Baumwolle, mit transparenten Lieferketten.

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Kleidung bei Tchibo stammt künftig aus umwelt- und sozialfreundlicher Baumwolle, mit transparenten Lieferketten.

Redaktion 17.03.2017

Kaffeekönig wird Modezar

Tchibos Streben hin zur Nachhaltigkeit wird auf Non-Food-Bereiche ausgeweitet: Das Unternehmen launcht umweltfreundliche Mode.

WIEN. Der Kaffeeröster Tchibo mischt in der Textil-Wirtschaft gehörig mit: Vor Kurzem launchte das Unternehmen seine neue Modelinie, inklusive Catwalk und Ex-GNTM-Model Sara Nuru als ­Moderatorin. Man stellte das neue Projekt „Appachi Eco-Logic” von Tchibo vor, mit dem der Kaffeehändler eine Kooperation mit Baumwoll-Bauern in Süd­indien eingehe.

Laut Tchibo wurde die neue Kollektion aus nachhaltig angebauter Baumwolle hergestellt und unter fairen Arbeitsbedingungen produziert; zusätzlich will man die Lieferkette so transparent wie möglich gestalten.

Meilensteine setzen

Das Projekt wirft damit ein wenig Licht auf die Schattenseiten der Textilwirtschaft, die häufig alles andere als sozial verträglich ist. Man wolle eine 100%ig nachhaltige Geschäftstätigkeit erreichen, so Harald Mayer, CEO von Tchibo/Eduscho. Der Kaffeekonzern Tchibo gehört zu den größten Händlern mit Bekleidung in Deutschland und damit zu den umsatzstärksten Unternehmen im Textileinzelhandel; Tchibo liegt mit seinen deutschlandweit 700 Filialen an siebter Stelle, auf den ersten drei Plätzen sind die Aldi-Gruppe (4.200 Filialen) Lidl (3.200) und Tengelmann, zu dem Kik gehört (2.541). (ow)

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