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Keramik ist Entertainment © Gmundner Keramik Manufaktur GmbH/APA-Fotoservice/Schedl

Gmundner Keramik-Geschäftsführer Jakob von Wolff: Ein Drittel des Umsatzes stammt aus drei eigenen Stores.

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Gmundner Keramik-Geschäftsführer Jakob von Wolff: Ein Drittel des Umsatzes stammt aus drei eigenen Stores.

Redaktion 11.11.2016

Keramik ist Entertainment

Die Welt mit dem Teller revolutionieren – das macht Gmundner Keramik nicht. Aber mit der Linie Pur Geflammt wird sie jünger.

WIEN. Um vier Prozent hat die Gmundner Keramik bis dato in 2016 zugelegt. Was sich bescheiden ausnimmt, ist in Anbetracht eines Marktes (Hausrat), der sich mit -0,6% leicht zurückentwickelt, für Geschäftsführer Jakob von Wolff ein Aufruf zur Neuorientierung: „Man kann nicht nur von Tradition und Sympathie leben. Gerade in einem gesättigten Markt braucht es vor allem eines: Innovation.” Gmundner will zwar keinen traditionellen Scherbenhaufen veranstalten, und das „traditionell Grüngeflammte” Geschirr bleibt wichtig, aber: „Wir wollen weg vom grünen Dogma!”

Organisch und solid

Die Umsatzentwicklung der letzten Jahre bezeichnet Wolff als „organisch und solide”. Genaue Angaben macht er nicht, er spricht vom Erlös als „hohen einstelligen Millionenbetrag”. Diesen ins Zweistellige zu transferieren – dazu liefert der Schritt zur modernen, reduzierten Optik unter dem Titel ‚Pur Geflammt' möglicherweise die nötige Beschleunigung. „Wir sind jetzt breiter aufgestellt”, sagt Wolff, „vom Kern der Marke ausgehend, wollen wir den gedeckten Tisch weiterentwickeln.” Wie der aussieht, davon dürfen sich angehende Gmundner-Aficionados in der neu gestalteten Erlebniswelt am Firmensitz in Gmunden ein Bild machen. (nov)

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