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Lebensmittel länger verwenden statt verschwenden © Rewe Group / Robert Harson

Ausgewählte Produkte der Eigenmarken von Billa, Merkur und Penny tragen das Siegel „Lebensmittel sind kostbar“.

© Rewe Group / Robert Harson

Ausgewählte Produkte der Eigenmarken von Billa, Merkur und Penny tragen das Siegel „Lebensmittel sind kostbar“.

Redaktion 11.09.2019

Lebensmittel länger verwenden statt verschwenden

Gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung setzen: Billa, Merkur und Penny schärfen das Bewusstsein im nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln und kennzeichnen Produkte ihrer Eigenmarken mit dem BMNT-Siegel.

WIEN. Gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung setzen: Billa, Merkur und Penny schärfen das Bewusstsein im nachhaltigen Umgang mit Lebensmittel, kennzeichnen Produkte ihrer Eigenmarken mit dem BMNT-Siegel „Lebensmittel sind kostbar“ und informieren KundInnen zum wichtigen Thema Lebensmittelhaltbarkeit. Durch vielfältige Kooperationen mit sozialen Einrichtungen und Projekten mit Berufsschulen rückt ressourcenschonendes Handeln zusätzlich in den Fokus.

Als erste Lebensmittelhändler in Österreich kennzeichnen Billa, Merkur und Penny ab sofort Milch- und Molkereiprodukte ihrer Eigenmarken mit dem Siegel des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) „Lebensmittel sind kostbar“ um auf die wertvollen Ressourcen, die in unseren täglichen Lebensmitteln vorkommen, aufmerksam zu machen. Billa und Merkur versehen die Heumilch ihrer Eigenmarken mit dem Siegel, Penny startete bereits im Juli und weitet die Kennzeichnung auf weitere Produkte der Eigenmarke laufend aus. „Denn das Mindesthaltbarkeitsdatum ist nicht mit einem „Wegwerf-Datum“ gleichzusetzten. Es besagt nur, dass die Qualität des Produktes bis zu diesem Datum zu 100 Prozent garantiert werden kann. Produkte sind auch nach Ablauf in vielen Fällen noch genießbar“, so Tanja Dietrich-Hübner, Leiterin der Stabstelle Nachhaltigkeit der Rewe Group. Lebensmittel kann man vor dem Genuss am besten mit den 3 Schritten „ansehen – riechen – probieren“ überprüfen.

„Durch einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln können unnötige Abfälle vermieden werden – das hilft der Umwelt und schont das Geldbörserl“, betont Nachhaltigkeitsministerin Maria Patek und verweist darauf, dass in Österreich pro Haushalt und Jahr Nahrungsmittel im Wert von durchschnittlich 300 Euro weggeworfen werden. Zudem fallen pro Haushalt durchschnittlich 19 kg Lebensmittelabfälle an. „Das sind 19 kg zu viel. Wir alle haben es in der Hand, diese Zahl zu senken. Darum haben wir eine neue Plattform ins Leben gerufen, die Interessierten Infos für eine nachhaltige Lebensweise bietet. Unter www.nachhaltigkeit.at gibt es auch Tipps für die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung. Reinschauen lohnt sich!“

Sensoriklabor für Lehrlinge
Um auf den ressourcenschonenden Umgang mit Lebensmittel bereits bei Lehrlingen im Lebensmitteleinzelhandel aufmerksam zu machen, startet die österreichische Rewe Group gemeinsam mit der Wiener Tafel das Pilotprojekt „Sensoriklabor“ in Wiener Berufsschulen. Bei diesem Projekt stehen die Sinne im Mittelpunk: Durch schauen, riechen, tasten und schmecken wird geprüft, ob das Joghurt oder das Obst bereits in den Mistkübel gehört oder noch verwendet werden kann. Dabei wird den Lehrlingen der ressourcenschonende, achtsame Umgang mit Lebensmitteln nähergebracht. Nach dem diesjährigen Start in Wien ist eine österreichweite Ausweitung des Projekts geplant.

100 Prozent Kooperationen mit Sozialpartnern
Um die Menge weggeworfener Lebensmittel so gering wie möglich zu halten, geben die Handelsfirmen der Rewe Group unverkäuflichen Lebensmitteln an karitative Organisationen ab – und das österreichweit. Zu den karitativen Partnern zählen unter anderem das Österreichische Rote Kreuz, Soma Österreich, den Verband der österreichischen Tafeln, die Caritas sowie viele regionale Partner. (red)
 

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