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Licht am Ende des Tunnels erarbeiten © medianet/Katharina Schiffl

Rainer Will vom Handelsverband: Harte Arbeit für die Händler auch im Juni.

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Rainer Will vom Handelsverband: Harte Arbeit für die Händler auch im Juni.

Redaktion 26.06.2020

Licht am Ende des Tunnels erarbeiten

Umfrage des Handelsverbands: Auch der Juni war für die Händler mehr herb als erquicklich.

WIEN. Der Handelsverband hat in einer Blitzumfrage die Umsatzentwicklung der Händler im Juni abgefragt: 80% gaben an, dass sich die Covid-19-Pandemie negativ auf ihren Umsatz im stationären Geschäft auswirkt. Im Juni 2020 verzeichnen die österreichischen Händler im Schnitt Umsatzverluste von –25% im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Kundenfrequenz liegt mit durchschnittlich –28% mehr als ein Viertel unter dem Niveau von 2019. Besonders hart traf es den Modehandel mit –40% in Erlös und Frequenz.



Kurzarbeit im Handel

27% der Händler nehmen daher die Corona-Kurzarbeit für zumindest einen Teil der Belegschaft in Anspruch. Jeder zehnte Betrieb hat Mitarbeiter freigestellt. Immerhin 14% haben geplant, in den nächsten zwölf Monaten Stellen zu streichen.

„Generell haben mittlerweile zumindest 58 Prozent der Händler das Gefühl, dass die staatlichen Unterstützungsleistungen nun auch bei den betroffenen Unternehmen ankommen – wenn auch zeitverzögert. Wir Händler müssen uns das Licht am Ende des Tunnels hart erarbeiten”, so Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will. (red)

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