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Lidl sagt „Pfiat di” zur Plastikflasche © Lidl Österreich

Ausblick Christian Schug, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Lidl Österreich, zieht einige Register zur Plastik­vermeidung.

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Ausblick Christian Schug, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Lidl Österreich, zieht einige Register zur Plastik­vermeidung.

Redaktion 17.05.2019

Lidl sagt „Pfiat di” zur Plastikflasche

Ab sofort besteht die 1,5 Liter-Flasche „Saskia Still” aus recyceltem PET-Material.

SALZBURG. Lidl hat sich ein Ziel gesetzt: Bis 2025 sollen alle Kunststoff-Verpackungen der Eigenmarken aus 100% recyclingfähigem Material bestehen. Ein erstes Beispiel ist die PET-Flasche des stillen Mineralwassers der Eigenmarke „Saskia” in der 1,5 l-Flasche: Die Wasserflasche besteht zu 100% aus recyceltem PET, neuer Kunststoff wird für die Herstellung nicht benötigt.

„Zum verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen gehört auch das Einsparen von Rohmaterialien durch den Einsatz von Recycling-Materialen. Allein durch diese Maßnahme sparen wir jedes Jahr in Österreich rund 200 Tonnen an neuem Plastik ein”, sagt Christian Schug, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Lidl Österreich.

360-Grad-Plastikstrategie

Lidl hat sich konzernweit drei großen, übergeordneten Zielen verpflichtet: Dem Aus für Einweg-Plastikartikel bis Ende 2019, 20% weniger Plastikverpackungen bis 2025 und 100% recyclingfähige Kunststoffverpackungen bis 2025.

Um dem Plastik endgültig „Adieu” zu sagen, hat Lidl bereits in den letzten Jahren Änderungen vorgenommen. Beispielsweise gibt es seit 2017 keine Einweg-Plastiksackerl mehr zu kaufen, und das Bio-Gemüse wird in umweltfreundlichen Zellulosenetzen verpackt. Auch die anderen Flaschen der Eigenmarken „Saskia” und „Freeway” bestehen bereits aus mindestens 50% Recyclingmaterial.

Wissen, was drin ist

„Durch das geringere Flaschengewicht und den Einsatz von recyceltem PET haben wir in den vergangenen Jahren bereits rund 4.400 Tonnen neues PET bei ‚Saskia'- und ‚Freeway'-Flaschen eingespart”, erklärt Schug. Kunden sollen zukünftig über ein spezielles Etikett sofort sehen können, ob die Inhalte der Flaschen „verantwortlicher verpackt” wurden. (red/nis)

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