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Lieber zu Hause essen als auswärts © iglo

SpinatkücheDie schnelle Küche daheim hat Aufwind: Aufgrund der Teuerung gibt ein Fünftel der von Integral im Auftrag von iglo Befragten an, derzeit selbst mehr zu kochen.

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SpinatkücheDie schnelle Küche daheim hat Aufwind: Aufgrund der Teuerung gibt ein Fünftel der von Integral im Auftrag von iglo Befragten an, derzeit selbst mehr zu kochen.

Redaktion 25.11.2022

Lieber zu Hause essen als auswärts

Mehr Selbstgekochtes isst das Land: Jeder Zweite geht laut einer neuen Studie von iglo seltener in Restaurants.

WIEN. Die aktuelle iglo-Trendstudie (Integral, 1.000 online Befragte) nimmt den Stellenwert von Essen und Genuss in Österreich ins Visier. Demnach ist das Thema für 53% sehr wichtig, für ein weiteres Drittel ist es eher wichtig. Auch die Ess- und Kochgewohnheiten der Österreicher wurden durchleuchtet, mit teils erwartbaren, teils überraschenden Ergebnissen.

Verhaltensänderung

So bleibt etwa die Hälfte der Österreicher fürs Essen öfter zuhause: Jeder Zweite gibt an, derzeit seltener ins Restaurant zu gehen. Das zieht sich durch alle Altersgruppen, über dem Durchschnitt liegen hier allerdings die Über-60-Jährigen (58%).

Neben den Restaurantbesuchen wird derzeit auch das Bestellen von Essen reduziert. So gibt mehr als jeder Vierte (27%) an, sich weniger oft Speisen nach Hause liefern zu lassen. Überdurchschnittlich häufig ist das bei 16- bis 29-Jährigen (47%) und Haushalten mit drei oder mehr Personen (35%) der Fall.
Auch die Mittagsroutine im Büro ist mitten in der Umwälzung, denn bereits ein knappes Viertel (23%) nimmt sich nun öfter selbstgekochtes Essen mit, anstatt essen zu gehen. Überdurchschnittlich oft tun das Unter-30-Jährige (39%) und Frauen (29%). Unterdurchschnittlich selten ergreifen diese Maßnahme Männer (17%).

Weniger Fleisch

Eine weitere Verhaltensänderung, die für ein Fünftel der Befragten relevant ist, ist der seltenere Konsum von Fleisch. Mit dieser Vorliebe liegen die Unter-30-Jährigen über dem Durchschnitt: 26% in dieser Altersgruppe geben an, aktuell weniger Fleisch zu essen.

Weiters haben Pandemie und Wirtschaftskrise die österreichischen Privatküchen in den Mittelpunkt gerückt: Ein gutes Fünftel (21%) der Befragten gibt an, aufgrund der Teuerungen derzeit mehr selbst zu kochen; insbesondere Frauen (27%), Singlehaushalte (29%) und Unter-30-Jährige (34%) schwingen öfters den Kochlöffel. (red)

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