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Lieferengpässe stehen an © APA/AFP/Anthony Wallace

Vor allem die Elektronikbranche rechnet mit Lieferschwierigkeiten; auch erhöhte Wareneinstandspreise werden erwartet.

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Vor allem die Elektronikbranche rechnet mit Lieferschwierigkeiten; auch erhöhte Wareneinstandspreise werden erwartet.

Redaktion 13.03.2020

Lieferengpässe stehen an

Die Coronavirus-Pandemie wird sich in den nächsten Wochen verstärkt auf Europas Industrie und Handel auswirken.

MÜNCHEN. Über Wochen standen chinesische Fabriken still und auch derzeit wird nur eingeschränkt gearbeitet – die Folge:
Es fehlen Vorprodukte, Teile oder komplette Erzeugnisse, die in Deutschland verarbeitet bzw. verkauft werden. Besonders stark betroffen ist die Elektronikbranche; auch Lieferungen nach China sind betroffen.

Da die österreichische Wirtschaft eng mit der deutschen verwoben ist, wird es auch hierzulande ohne Zweifel zu Engpässen kommen.


Verzögerte Auswirkungen

Die durchschnittliche Transportdauer von China nach Europa auf dem Seeweg beläuft sich auf sechs Wochen, über Land per Güterzug auf der Neuen Seidenstraße sind es etwa drei Wochen. Daher schlagen die Auswirkungen der chinesischen Corona­epidemie nun mit Verzögerung auf Produktion und Handel in Europa durch.

Mit ersten möglichen Engpässen in der Elektrobranche wird für April gerechnet; auch steigende Wareneinstandspreise sind zu erwarten. (red)

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