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„Made in Italy” zieht auch weiterhin © EPA/picturedesk.com/Carlo Ferraro

SMI-Präsident Gaetano Marzotto: „Die italienische Mode hat sich erneuert.”

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SMI-Präsident Gaetano Marzotto: „Die italienische Mode hat sich erneuert.”

11.06.2015

„Made in Italy” zieht auch weiterhin

Luxusartikel 25 Big Player erzielten Erlöse von 33 Mrd. €

Rom. Während Italien noch mit Mühe den Weg zum soliden Wachstum sucht, wirtschaften die nationalen Luxus- und Modeunternehmen erfolgreich: Für das abgelaufene Jahr meldeten sie ein 5%iges Umsatzwachstum. Allein die 25 Big Player des Sektors feierten 2014 insgesamt Verkaufserlöse von 33 Mrd. €. Im Vorjahr hatten die italienischen Mode- und Luxuskonzerne ein Plus von 3,8 Prozent gegenüber 2013 gemeldet. Wie aus einer Studie hervorgeht, ist Prada Italiens stärkste Luxusgruppe mit einem Jahresumsatz von 3,5 Mrd. €. Das kräftigste Umsatzwachstum meldete die Gruppe Valentino mit einem Plus von 20,3%.

„Effizientes Auslandsnetz”

Heuer rechnet die Modebranche mit einem weiteren Zuwachs von fünf Prozent. Der Umsatz des börsenotierten Daunenjackenherstellers Moncler kletterte gegenüber 2014 um 38% auf 201 Mio. €. Ferragamo feierte ein Plus von 10% auf 327 Mio. €. Der Kaschmirspezialist Brunello Cucinelli legte um 12% auf 111,7 Mio. € zu. „Die italienische Mode hat sich in den vergangenen Jahren erneuern können. Außerdem haben die Unternehmen massiv am Ausbau eines effizienten Auslandsnetzes gearbeitet”, so Gaetano Marzotto, Präsident des Verbands der italienischen Modefirmen SMI. Dank des niedrigen Euro sei der Export in Richtung USA und Asien gewachsen. Auch der Konsum nehme in Italien wieder zu.(red)

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