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Metro gibt Gas mit der E-Mobilität © Metro Österreich (2)

Metro sieht sich als Vorreiter in Sachen eLkw – mit gutem Grund: Ab 2030 sollen keine Diesel-Lkw bis zu 18 t Gesamtgewicht mehr für den Güterverkehr neu zugelassen werden.

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Metro sieht sich als Vorreiter in Sachen eLkw – mit gutem Grund: Ab 2030 sollen keine Diesel-Lkw bis zu 18 t Gesamtgewicht mehr für den Güterverkehr neu zugelassen werden.

Redaktion 11.03.2022

Metro gibt Gas mit der E-Mobilität

Test der zweiten eTruck-Generation; Express-Fuhrpark um eSprinter von Mercedes-Benz erweitert.

VÖSENDORF. Metro setzt in seiner Nachhaltigkeitsstrategie auf Elektromobilität: Im Juni wird am Standort Graz bereits der eLkw der zweiten Generation von Renault/Volvo getestet. Josef Pirker, Director Operations, dazu: „Ein Elektro-Lkw ist für unsere Art des Warentransports bestens geeignet. Unsere Zustell-Lkw fahren täglich 120 bis 300 Kilometer und es gibt Hersteller, die dafür passende Batteriekapazitäten anbieten. In unseren Großmärkten wie etwa in Vösendorf und Simmering, wo ein Lkw mehrere Kurztouren pro Tag fährt, können zudem fix eingeplante Nachladezyklen die Tagesreichweite weiter verlängern.”

Erfahrung gesammelt

Mit den Erfahrungswerten des Metro eTruck (im Einsatz seit 2018) und der in Graz startenden Testreihe serienreifer Lkw schafft Metro die Entscheidungsgrundlage, mit welcher eLkw-Marke in naher Zukunft die Gastronomie beliefert werden wird. Hintergrund ist auch, dass ab 2030 keine Diesel-Lkw bis zu 18 t Gesamtgewicht mehr für den Güterverkehr neu zugelassen werden. Ergo ist nachhaltiges Planen angesagt.

Im Metro Express-Fuhrpark (Zustellung innerhalb von 3h) wird um den eSprinter von Mercedes-Benz erweitert. Metro Österreich-CEO Xavier Plotitza: „Für uns ist die Förderung der Elektromobilität nicht nur Teil unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Entscheidend ist auch, die Lebens- und Luftqualität in urbanen Regionen zu verbessern – also dort, wo unsere Kunden ihre Gäste bewirten.” (red)

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