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Metro Österreich forciert die Reduzierung von Plastik

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Redaktion 23.07.2019

Metro Österreich forciert die Reduzierung von Plastik

Das Motto lautet Mehrwegplanen statt Wickelfolie um die Umwelt künftig noch mehr entlasten zu können.

VÖSENDDORF.  So wenig Verpackung wie möglich lautet das Ziel. Ab 1 August reduziert Metro Österreich daher die Verwendung von Wickelfolien in der Zustellung um 80 %. Die Waren in den Rollcontainern werden ab dann mit Mehrwegplanen geschützt. Metro Österreich CEO Xavier Plotitza: „Der Einsatz von Mehrwegplanen anstelle von Wickelfolie ist ein konsequenter Schritt, den METRO Plastik Fußabdruck entscheidend zu verringern. Und angesichts des Plastiksackerlverbots ist er auch ein logischer Schritt. Ab 1. August sparen wir nun jährlich 30 Tonnen Wickelfolie ein, die auf der Autobahn von Innsbruck bis Moskau reichen würde; das sind immerhin stolze 2.500 km.“

Die Metro Plastik Initiative
Mit der Metro Plastik Initiative wird das Ziel verfolgt, die Kunststoffmengen und damit die Kunststoffabfälle weiter deutlich zu reduzieren. Bis 2025 hat sich der Konzern verpflichtet, konventionelle Einweg-Kunststoffe durch wiederverwendbare, recycelbare oder kompostierbare Alternativen zu ersetzen und den Übergang zum geschlossenen Kunststoffrecycling zu fördern.

Bei der umweltverträglicheren Verbesserung von Verpackungen orientiert sich METRO an den drei Hauptebenen „Reduce“ (Reduzieren), „Reuse“ (Wiederverwenden) und „Recycle“ (Recyclen) der international anerkannten Abfallhierarchie. Seit Mai sind etwa die Metro Chef Backwaren umweltfreundlich verpackt. Die bisherigen Plastik Blister-Verpackungen wurden durch FSC zertifizierte Kartons mit Sichtfenstern ersetzt. Der Plastikanteil wird damit von 100% auf ca. 20% reduziert; das verwendete Plastik ist recyclebar.

Wo sich Abfälle nicht vermeiden lassen, engagiert sich Metro für eine umweltverträgliche Verwertung: In den 12 Großmärkten wird alles, was recycelbar ist, tagtäglich getrennt. Die Erfolge dieses Engagements sprechen für sich: Es ist innerhalb von zwei Jahren gelungen, das Abfallaufkommen nochmals um rund 5% zu senken und die Recyclingquote weiter zu erhöhen. (red)

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