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Mondelez Österreich ist am Wiener Standort Pionier für Einführung der 4-Tage-Woche © Mondelēz International

Elisabeth Hülsmann

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Elisabeth Hülsmann

Redaktion 09.08.2022

Mondelez Österreich ist am Wiener Standort Pionier für Einführung der 4-Tage-Woche

Mondelez Österreich, Hersteller bekannter Marken, wie Milka, Oreo und Mirabell, setzt starken Fokus auf Arbeitszeitflexibilisierung.

WIEN. Mit der ganzheitlichen Unternehmensstrategie „Snacking Made Right“ übernimmt das Unternehmen Verantwortung gegenüber den Konsumenten und den Auswirkungen auf die Umwelt und hat gleichzeitig die vielseitigen Bedürfnisse seiner unterschiedlichen Mitarbeiter fest im Blick. Als führender Anbieter im Snacking-Bereich gilt es, auch als Arbeitgeber Flexibilisierung zu ermöglichen und zukunftsgerichtet zu agieren. Daher testet Mondelez Österreich seit einem Monat die 4-Tage-Woche, als optionale Alternative zur 5-Tage-Woche, als Teil eines flexiblen Arbeitskonzepts am Wiener Standort.

Die Idee für das Pilotprojekt entstammt den kreativen Köpfen des Führungsteams rund um Elisabeth Hülsmann, Managing Director für Mondelez Österreich, in enger Zusammenarbeit mit dem Wiener Betriebsrat. „Die Flexibilität unserer Mitarbeiter ist uns ein großes Anliegen. Zeiten, in denen Mitarbeiter an ihrer Arbeitszeit im Büro gemessen werden, sind Geschichte. Mit unseren Benefits wollen wir möglichst viel Raum zur persönlichen Entwicklung und für die individuellen Bedürfnisse schaffen, um gleichzeitig die Leistung auf einem hohen Niveau zu halten. Dem bisherigen positiven Feedback nach zu urteilen, ist uns das gut gelungen“, resümiert Elisabeth Hülsmann. Das Pilotprojekt der wahlweisen 4-Tage-Woche wird vorerst ein Jahr durchgeführt.

Mehr Flexibilität und Work-Life-Balance
Die 4-Tage-Woche ist keineswegs eine Verpflichtung, sondern lediglich ein Zusatzangebot. Jeder Mitarbeiter kann in Abstimmung mit der Führungskraft individuell entscheiden, ob und wann die Arbeitszeit auf vier oder fünf Tage gelegt werden soll. Die Arbeitswoche kann also auf Basis von Workload, Voraussetzungen in den jeweiligen Teams und persönlichen Präferenzen gestaltet werden.

Während viele Unternehmen wieder zu überwiegender Präsenz im Büro zurückkehren, setzt Mondelez Österreich weiterhin auf Selbstbestimmung seiner Mitarbeiter in Absprache mit der Führungskraft. Ein weiterer Teil des neuen, flexiblen Arbeitskonzepts ist, dass nicht nur die Arbeitstage, sondern auch der Arbeitsort individuell gewählt werden kann. Es stehen Büro, Home Office und Mobile Working zur Auswahl. Dabei kann von einem anderen Ort als zuhause aus innerhalb Österreichs Fernarbeit betrieben werden.

Betriebliche Unterstützung weitergedacht
Mondelez Österreich unterstützt seine Mitarbeiter auch durch individualisierte Sozialleistungen. So gibt es beispielsweise Essens-Stützung und ein Sportangebot, die flexibel mittels Handy-Apps gebucht und in Anspruch genommen werden können. Auf Wunsch werden zusätzlich die Kosten einer Wiener Linien Jahreskarte oder ein Teil des Klimatickets übernommen, um zu einem Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel zu motivieren.

Junge Eltern bekommen die Möglichkeit einer zusätzlichen bezahlten Auszeit. Bis zu zwei Wochen kann sich der zweite Elternteil, der nicht in Karenz ist, dabei Zeit mit der Familie nehmen.

Bekommen Mitarbeiter einen Bonus, so kann zwischen einem finanziellen Bonus oder der Möglichkeit, einen Teil des Bonus in fünf zusätzliche Urlaubstage zu „verwandeln“, gewählt werden. Außerdem gibt es für alle Mitarbeiter die Möglichkeit eines Antrags auf ein Sabbatical für mehrere Monate. (red)

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