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Neue Generation in grüner Brauerei © Udo Mittelberger

Geschäfts­führer Wolfgang Sila freut sich, dass Braumeister ­Josef Wasner seinen Nachfolger Felix Schiffner (v.l.) noch gut in die Brauereiabläufe einweisen kann.

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Geschäfts­führer Wolfgang Sila freut sich, dass Braumeister ­Josef Wasner seinen Nachfolger Felix Schiffner (v.l.) noch gut in die Brauereiabläufe einweisen kann.

Redaktion 04.02.2022

Neue Generation in grüner Brauerei

Felix Schiffner ist neuer Braumeister bei Fohrenburger. Er setzt auf schonenden Umgang mit Ressourcen.

BLUDENZ. Für die Fohrenburger Biere wird ab Sommer ein neuer Braumeister verantwortlich sein: Josef Wasner tritt seine wohlverdiente Pension an und übergibt im Juni offiziell an Felix Schiffner. Der gebürtige Oberösterreicher arbeitet bereits seit Anfang 2022 in der Brauerei Fohrenburg mit, um sich in alle Abläufe einzuarbeiten.

In der Region verwurzelt

„Ich übernehme eine spannende und herausfordernde Aufgabe von einem sehr erfahrenen Braumeister”, kommentiert Schiffner. „Mit einem engagierten und motivierten Team freue ich mich darauf, die tief in der Region verwurzelte Brauerei Fohrenburg erfolgreich in die Zukunft zu führen. Dazu gehört neben herausragender Bierqualität auch der schonende Umgang mit unseren Ressourcen. Mit dem Umstieg auf Wasserkraft und Biogas setzen wir hierbei einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung.”

Per Februar nämlich wird Fohrenburger als dritte Brauerei der Brau Union Österreich grün. Das heißt: In den nächsten Jahren wird durch Optimierungen der Energieaufwand der Brauerei reduziert – es sollen mehr als 2.000 t CO2 durch die vollständige Umstellung auf Ökostrom und Biogas eingespart werden. Die Folge: Fohrenburger produziert CO2-neutral.
„Wir gehen als erste ‚grüne' Brauerei in Vorarlberg mit gutem Beispiel voran und nehmen dafür zusätzliche Betriebskosten in Kauf. Damit aber nicht genug, wir wollen noch nachhaltiger werden und in den kommenden Jahren unseren Energieaufwand um ein Viertel reduzieren. Wir setzen dadurch nicht nur nachhaltige Zeichen in der Klimapolitik, sondern bestätigen auch klar die regionale Braukunst im Ländle”, erläutert Fohrenburger-Geschäftsführer Wolfgang Sila.

Braukessel dampft mit Holz

Nettes Detail: Die Dampferzeugung in der Brauerei, die bisher über einen Biogaskessel betrieben wird, wird auf ein Holzheizwerk umgestellt. „Es ist erfreulich, dass wir nach Göss und Schladming in der Steiermark mit Fohrenburg aus Vorarlberg bereits die dritte Brauerei in Österreich zur Gänze mit grüner Energie betreiben”, freut sich Gabriela Maria Straka, Mitglied des Management Boards und Director Corporate Affairs & CSR der Brau Union Österreich. (red)

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