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Onlinehandel nach der Pandemie © medianet/Katharina Schiffl

Die dynamische Entwicklung im E-Commerce wird auch nach der Corona-Pandemie anhalten, ist Handelsverbands-Geschäftsführer Rainer Will überzeugt.

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Die dynamische Entwicklung im E-Commerce wird auch nach der Corona-Pandemie anhalten, ist Handelsverbands-Geschäftsführer Rainer Will überzeugt.

Redaktion 26.03.2021

Onlinehandel nach der Pandemie

Mehr als 96% der Österreicher, Deutschen und Schweizer haben 2020 online eingekauft.

WIEN. Der E-Commerce hat im Corona-Jahr 2020 nahezu alle Teile der Gesellschaft erreicht: Zwischen 96 und 98% der Österreicher, Deutschen und Schweizer haben im Vorjahr online eingekauft – so das zentrale Ergebnis des ersten DACH E-Commerce Reports von Kantar Sifo im Auftrag des europäischen Zahlungsdienstleisters Nets.

Satte 38% der Verbraucher haben seit Beginn der Pandemie häufiger online eingekauft als zuvor. Zwar geben insbesondere ältere Menschen an, nach der Pandemie wieder zu ihrem gewohnten Einkaufsverhalten zurückkehren zu wollen, aber jeder Vierte plant, sein in der Krise erlerntes oder adaptiertes Konsumverhalten auch danach beizubehalten.

Neue Wege im Payment

Spannend: Die Österreicher zahlen am liebsten per E-Wallet (z.B. PayPal), Kreditkarte oder auf Rechnung (je rund ein Viertel der Befragten), während der Deutschen liebstes Zahlungsmittel mit Abstand die E-Wallet ist und die Schweizer die Kreditkarte bevorzugen. Doch nicht immer wird die gewünschte Bezahloption auch im Webshop angeboten, was zu Kaufabbrüchen führen kann: Zwölf Prozent der Österreicher haben schon einmal einen Kauf abgebrochen, weil die gewünschte Zahlungsart nicht verfügbar war.

„Der Onlinehandel ist im Corona-Jahr 2020 mit 17,4 Prozent so stark gewachsen wie nie zuvor. Mittlerweile shoppen alle Altersklassen im Internet und das wird auch nach der Krise so bleiben”, ist Handelsverbands-Chef Rainer Will überzeugt.

E-Wallets & Regionalität

Im Payment-Bereich hätten insbesondere E-Wallets massiv von der Pandemie profitiert. Der Trend zum regionalen Einkauf hält ebenfalls an – eine große Chance für rd. 14.000 heimischen Webshops. (red)

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