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Onlinehandel setzt 12 Mrd. Euro um © APA / AFP / Ronny Hartmann

Die Marktanteile der „Big Three” – Amazon, Otto und Zalando – steigen. Zuletzt landeten 34% der österreichischen Online-ausgaben bei ­einem dieser drei Unternehmen (inkl. Amazon Marketplace).

© APA / AFP / Ronny Hartmann

Die Marktanteile der „Big Three” – Amazon, Otto und Zalando – steigen. Zuletzt landeten 34% der österreichischen Online-ausgaben bei ­einem dieser drei Unternehmen (inkl. Amazon Marketplace).

Redaktion 04.02.2022

Onlinehandel setzt 12 Mrd. Euro um

Laut RegioData Research kaufte jeder Österreicher im Jahr 2021 durchschnittlich um 1.350 Euro im Internet ein.

WIEN. Den in der Coronapandemie maßgeblich beschleunigten Trend hin zum Onlinehandel hat nun auch Marktforscher RegioData festmachen können. Demnach erhöhte sich 2021 der online generierte Erlös gegenüber dem Jahr davor um 14% auf 12 Mrd. €. Im Schnitt gab jeder Österreicher 1.350 € im Digital Retail aus. Am meisten nachgefragt waren dabei erwartungsgemäß die Bereiche Bekleidung und Elektronik.

Nahezu spitzenmäßig

Insgesamt liegt das Ausgabenvolumen der Österreicher auch im europäischen Vergleich auf hohem Niveau. Mit einem Online-Anteil aller Ausgaben der privaten Haushalte von aktuell rund 17% bewege man sich „direkt im mittleren Spitzenfeld”, heißt es in der Aussendung von RegioData Research. Europaweit deutlich drüber liegt mit 27% nur Großbritannien. Deutschland und Dänemark indes liegen nur „ein Quäntchen” vor Österreich.

Im Detail gaben die heimischen Online-Shopper im Schnitt jeweils rund 260 € für Bekleidung sowie 250 € für den Bereich Elektro- und Elektronikgeräte aus.
Die Ausgaben für Möbel via Internet beliefen sich auf rund 120 €. Dahinter rangierten Lebensmittelausgaben mit 80 €. Behördliche Ausgangsbeschränkungen, Gastro-Sperren sowie Homeoffice trugen naturgemäß zu dieser Entwicklung bei. (red)

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