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Premium Kaschmir © Gerry Frank

Matthias Gebauer, Gründer und Geschäftsführer von Direct Cashmere, in der Sendung „2 Minuten 2 Millionen”.

© Gerry Frank

Matthias Gebauer, Gründer und Geschäftsführer von Direct Cashmere, in der Sendung „2 Minuten 2 Millionen”.

Redaktion 15.03.2019

Premium Kaschmir

Direct Cashmere in „2 Minuten 2 Millionen”: Pullover und Schals bietet das Unternehmen in seinem Online-Shop.

WIEN. Pro Jahr werden rd. vier Mal so viele Kaschmir-Kleidungsstücke produziert, als Rohstoff vorhanden ist. Aufgrund des hohen Preises werde es häufig mit anderen Haaren gestreckt, um die Kosten für den Produzenten nach unten zu drücken. Chemisch bearbeitetes Material erwecke oftmals den Eindruck, das Kleidungsstück wäre aus 100% Kaschmir. In Wirklichkeit trage man Yak, Hase oder Kamelhaare, die mit Kaschmir nichts zu tun haben.

Anders bei Direct Cashmere: das Unternehmen setzt nur auf einen Produzenten, Ezio Foradori in der Mongolei, welcher auch einen Sitz in Wien 1030 hat. Über diesen beziehen sie die Wolle zu 100% von mongolischen Nomaden. Um sicherzugehen, arbeite man mit dem Prüfungslabor SGS zusammen, das regelmäßige Kontrollen durchführt. Diese Prüfungsergebnisse werden laufend auf der Homepage veröffentlicht, damit sie für die Kunden immer einsehbar sind.
Direct Cashmere bietet eine kleinere Produktpalette an, diese jedoch zu einem günstigeren Preis. Es gibt neben den klassischen Modellen auch eine Limited Edition, die nur zwei Wochen lang erhältlich ist. Für jedes Produkt werde eine transparente Preisgestaltung angeboten: „Damit kann genau nachvollzogen werden, wie viel jeder einzelne Produktionsschritt wirklich kostet”, fasst Matthias Gebauer, Gründer und Geschäftsführer von Direct Cashmere, die Vorteile zusammen.

Pläne für die Zukunft

Nach der Präsentation in der Start-up-Show „2 Minuten 2 Millionen” gibt es schon einige weitere Pläne für die Zukunft.

„In den nächsten zwei Jahren wollen wir mit unseren Produkten nicht nur den D-A-CH- Raum erobern, sondern auch in den englischsprachigen Markt vordringen. Auch haben wir die Option, die Produktionsstätte in der Mongolei zu kaufen. So können wir nicht nur die gute Beziehung zu unseren Nomaden beibehalten, aber vor allem könnten wir auch ein neues Businessmodell realisieren: Den P2C-Vertrieb. Das steht für Producer to Consumer. So könnten wir unsere Kaschmir-Teile direkt vom Produzenten zu den Kunden bringen”, so Gebauer. (red)


Alle Produkte sind auf der Homepage directcashmere.com oder bei Amazon erhältlich.

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