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Raus aus einem Meer von Plastik © Rewe Group/Christian Dusek

Das Ja! Natürlich-Team säubert mit dem Clean River Project und Nationalpark-Rangern den Nationalpark Donau-Auen.

© Rewe Group/Christian Dusek

Das Ja! Natürlich-Team säubert mit dem Clean River Project und Nationalpark-Rangern den Nationalpark Donau-Auen.

Redaktion 24.09.2021

Raus aus einem Meer von Plastik

Zum „World Cleanup Day” veranstaltete Ja! Natürlich eine große Säuberungsaktion.

WIENER NEUDORF. Unter dem Motto „Raus aus einem Meer von Plastik” veranstaltete das Team von Ja! Natürlich am Vortag des „World Cleanup Day” (18. September) mit dem deutschen Fotografen und Naturschützer Stephan Horch vom gemeinnützigen Verein Clean River Project einen Cleanup-Event im Nationalpark Donau-Auen.

Die Ja! Natürlich-Geschäftsführer Klaudia Atzmüller und Andreas Steidl befreiten mit ihrem engagierten Team in Schlauchbooten und zu Fuß den Donau-Abschnitt zwischen Fischamend und Haslau von Müll – geführt und angeleitet wurden sie dabei von den Nationalpark-Rangern und dem Team von Horch, der erstmals zu einer Säuberungsaktion nach Österreich kam.

Fotografiert und entsorgt

„Die Verschmutzung der Weltmeere mit Plastikmüll ist ein Problem, das gerade für Österreicherinnen und Österreicher häufig weit weg erscheint, seinen Ursprung aber auch in unseren Breiten hat. In Österreich gelangen rund 40 Tonnen Kunststoff jährlich über die Donau ins Schwarze Meer”, so Atzmüller.

Der gesammelte Müll wird von Stephan Horch kreativ in Szene gesetzt und in einem Foto-Kunstwerk für die Ewigkeit festgehalten – ehe er fachgerecht entsorgt wird.
Steidl: „Ja! Natürlich ist seit über zehn Jahren Vorreiter bei Green Packaging. Mehr als 1.100 Tonnen Plastik wurden bereits durch umweltfreundliche Verpackungen eingespart. Das entspricht der Ladung von 154 Müllwägen.” Als „Österreichs Bio-Pionier” arbeite man weiter hart daran, „Plastik, wo es geht, zu ersetzen oder wegzulassen.”
Erste Pläne für das Cleanup-Event wurden beim 25-jährigen Jubiläum von Ja! Natürlich 2019 gefasst, die für Herbst 2020 geplante Umsetzung dann pandemiebedingt abgesagt – und nun verspätet abgehalten. (red)

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