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„Raus aus Plastik“: Rewe startet Ideenwettbewerb © Harson / REWE International AG

Tanja Dietrich-Hübner (Leitung Nachhaltigkeit REWE International AG), Monika Fallenegger (Gewinnerin des Ideenwettbewerbs) Sophie Lampl (Kampagnendirektorin bei Greenpeace in Österreich)

© Harson / REWE International AG

Tanja Dietrich-Hübner (Leitung Nachhaltigkeit REWE International AG), Monika Fallenegger (Gewinnerin des Ideenwettbewerbs) Sophie Lampl (Kampagnendirektorin bei Greenpeace in Österreich)

Redaktion 19.06.2019

„Raus aus Plastik“: Rewe startet Ideenwettbewerb

Rewe Group setzt mit Umsetzung der Siegeridee ein weiteres Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft.

WIEN. Billa, Merkur, Penny, Adeg und Sutterlüty konnten sich mit Greenpeace über 15.000 Einreichungen freuen. Mit dem Ausbau von Mehrweg-Abfüllmöglichkeiten in den Filialen wurde von der Experten-Jury ein nachhaltiger Beitrag gewählt, der Verpackungsmüll gar nicht erst entstehen lässt.

Kunden können ab sofort in über 170 Billa, Merkur, Adeg und Sutterlüty Filialen ihren „Coffee-to-go“ in ihre eigenen Becher abfüllen lassen. Die Rewe Group setzt dadurch gemeinsam mit ihren Kunden einen weiteren wichtigen Schritt gegen Verpackungsmüll.

Die Siegeridee: Ausbau nachhaltiger Mehrweg-Abfüllmöglichkeiten
Der Ideenwettbewerb, der in Zusammenarbeit mit Greenpeace veranstaltet wurde, war ein großer Erfolg: 15.000 wertvolle Vorschläge für nachhaltigere Verpackungslösungen und umweltfreundliches Verhalten wurden eingereicht. Die Jury aus Experten der Rewe Group, Greenpeace und Wissenschaft war sich einig: Die beste Verpackungsidee ist jene, bei der man ohne Qualitätsverluste Einweg-Verpackungen weglassen kann.

Viele Kunden machen die Erfahrung, dass nach jedem Einkauf eine große Menge Verpackungsmaterial im Müll landet. Häufig bestehen Verpackungen aus verschiedensten Materialien, wie beim Einweg-Kaffeebecher, der innen meist mit Plastik beschichtet ist. Das erschwert auch das Recycling. Gewonnen hat deshalb die Idee von Monika Fallenegger aus Salzburg verstärkt nachhaltige Abfüllmöglichkeiten in Mehrwegbehältnissen anzubieten. Im ersten Schritt der Umsetzung können Kunden ab sofort in über 170 Billa, Merkur, Adeg und Sutterlüty Filialen ihren „Coffee-to-go“ in ihre eigenen Becher abfüllen lassen.

„Wir möchten gemeinsam mit unseren Kunden einen spürbaren Beitrag zur Reduktion von Verpackungsmüll in unseren Regalen leisten. Mit dem Ausbau von Mehrweg-
Abfüllsystemen wollen wir langfristig eine Million Verpackungen und Einwegbecher einsparen“, betont Tanja Dietrich-Hübner, Leiterin der Nachhaltigkeit der Rewe International AG.

„Die Leute haben genug von den Plastikbergen im Supermarkt. Das zeigen die rund 15.000 Ideen für weniger Verpackung, die die Österreicher bei unserem Wettbewerb eingebracht haben. Wir freuen uns, dass die Rewe International AG einen der Vorschläge gleich jetzt umsetzt: Die Kunden der Rewe International AG können künftig ihren Kaffee aus mitgebrachten Bechern trinken. Doch das ist nur der erste Schritt in Richtung eines breiten Mehrweg-Angebots in den Supermärkten. Um die Plastikflut zu stoppen, ist Mehrweg klar die richtige Lösung“, sagt Sophie Lampl, Kampagnendirektorin bei Greenpeace in Österreich.

Auf dem Weg zu 100 % umweltfreundlicheren Verpackungen bis 2030
Der Rewe Group ist bewusst, dass eine einzelne gute Idee nur ein weiterer Baustein von vielen zur Erreichung des gemeinsamen Ziels - zu 100 % auf umweltfreundlichere Verpackungen umzustellen - ist. Auch die zahlreichen anderen guten Ideen bleiben auf der Agenda, sodass sie künftig Eingang in die nachhaltige Verpackungsstrategie der Rewe Group in Österreich finden.

So können auf vielfachen Wunsch Kunden seit Kurzem auch in zwei Merkur Märkten jeden Tag frische Milch vom Bauernhof selbst zapfen, die trinkfertig frühmorgens in die Märkte gebracht wird. Zum Abfüllen der gewünschten Menge können Kunden entweder eine kleine Milchkanne benützen oder passende Flaschen, die einmal gekauft und wiederverwendet werden.

Weitere Abfüllsysteme werden bereits seit einiger Zeit in ausgewählten Billa und Merkur Filialen sowie Adeg-Märkten angeboten, wo Kunden Waschmittel, Kaffee oder Cerealien selbst abfüllen können. Zusätzlich wurde es den Kunden ermöglicht, ihre eigenen Boxen zur Feinkost-Abteilung mitzubringen, und es wurde das Angebot an unverpacktem Bio Obst und Gemüse stetig ausgebaut. Bis Ende 2019 wird das gesamte Bio-Sortiment von Ja! Natürlich und Echt B!o lose oder umweltfreundlich verpackt angeboten. Außerdem konnten seit der Einführung der nachhaltigen Mehrweg-Frischenetze als Alternative zu den üblichen Kunststoffbeuteln bereits 8 Millionen Plastiksackerln in der Obst- und Gemüse-Abteilung einspart werden. (red)

Mehr Informationen zu „Raus aus Plastik!“ und dem Ideenwettbewerb finden Sie unter www.rausausplastik.at

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