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Rohscheiben brauchen ein Scheibchen Heimat © Kelly (2)

Der Pro-Kopf-Verbrauch von salzigen Snacks liegt bei 4,82 kg; damit befindet sich Österreich im europäischen Vergleich im Mittel­feld. Kelly hält mit den Markenartikeln v.a. im Laugen- und Chipssegment die Marktführerschaft.

© Kelly (2)

Der Pro-Kopf-Verbrauch von salzigen Snacks liegt bei 4,82 kg; damit befindet sich Österreich im europäischen Vergleich im Mittel­feld. Kelly hält mit den Markenartikeln v.a. im Laugen- und Chipssegment die Marktführerschaft.

Redaktion 11.02.2022

Rohscheiben brauchen ein Scheibchen Heimat

Kelly hat von Karmasin Insights durchleuchten lassen, was den Charme von Chips ausmacht und welche Rolle die Regionalität spielt.

••• Von Christian Novacek

WIEN. Knabber-Experte Kelly ist mit Zuversicht ins neue Jahr gestartet – was daran liegt, dass die Kelly GmbH 2021 den Marktanteil innerhalb des Segments Knabbergebäck auf 29,7% ausbauen konnte und sich somit als „größter Markenanbieter von Knabbergebäck” bezeichnet. Der Gesamtmarkt inkl. Hofer/Lidl ist im Vergleich zum Jahr 2020 auf ähnlich hohem Niveau geblieben und erwirtschaftete einen Umsatz von 391 Mio. € (Quelle: AC Nielsen Ganzjahr/Umsatz 2021; Gesamtmarkt LH inkl. Hofer/Lidl).

Auch gesamt betrachtet hat sich im Laufe der letzten Jahre die Snackkategorie dynamisch entwickelt, insbesondere im ersten Jahr der Covid-Krise. Der Pro-Kopf-Verbrauch von salzigen Snacks in Österreich liegt derzeit bei 4,82 kg jährlich – was in der Europa-Perspektive das solide Mittelfeld bedeutet.

Snackverhalten geprüft

Im Herbst 2021 hat die Kelly GmbH eine Studie bei Karmasin Insights in Auftrag gegeben, die das Snackverhalten der Österreicher seit der Covid-Krise durchleuchtet. Die Studie ergab im Wesentlichen drei große Trends, die maßgeblich für Kaufentscheidungen sind:
1. Aktives Snacken mit gutem Gewissen: Die Snack-Gelegenheiten haben sich geändert, man snackt weniger auf der Couch, sondern mehr „on the go”. Es wird bewusster und aktiver geknabbert, Snackprodukte werden auch als Jause betrachtet.
2. Verwöhn-Effekt: Gleichzeitig ist der Wunsch nach Belohnung und Verwöhnung in der Coronakrise gestiegen. So ist es für 17% der Befragten wichtiger geworden, sich mit Snacks zu belohnen – und das empfinden viele mit Knabbereien verantwortbarer als mit Süßigkeiten. Dank reduzierter Fett- und Salzzufuhr ­werden Kelly’s Snacks als wertvoller Genuss angesehen, den man sich bewusst gönnt. Sie unterhalten, trösten, verwöhnen und machen das Leben ein bisschen leichter.
3. Haltung & Regionalität: Der dritte und laut Befragung auch größte Trend lautet einmal mehr auf das seit Corona merklich gestiegene Reginalitätsbewusstsein. Wie und woraus die Produkte hergestellt werden und woher sie kommen, spielt eine noch wesentlichere Rolle. Heimische Kartoffel und österreichisches Getreide sind als Snack-Inhaltsstoffe mit kaufentscheidend. Die Tendenz zu pflanzlich orientierter Nahrung wächst generell.

Dem Zeitgeist entsprechend

Erfreulich aus Sicht der Knabberbastion sei, dass die Studie die Unternehmensstrategie gut widerspiegelt, die da lautet: sich am aktuellen Zeitgeist zu orientieren. Markus Marek, Managing Director Kelly, dazu: „Die Studien­ergebnisse bestätigen unsere Unternehmenslinie – den Fokus auf Wertschöpfung in Österreich und Produktinnovationen auf Basis neuer Rohstoffe. Der sensationelle Erfolg unserer ‚My special way'-Produktrange, bestehend aus Kelly’s Linsenchips, Kichererbsenchips, 4in1 Chips und Proteinchips, hat einen großen Anteil am erfreulichen Wachstum.”

Die beiden letztgenannten Produkte wurden 2021 im österreichischen Lebensmittelhandel eingeführt.

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