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Schweinefleisch im großen Marktcheck © APA/dpa/Daniel Maurer

Futter mit Gentechnik-Soja ist nach wie vor oft die Basis der Schweinemast.

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Futter mit Gentechnik-Soja ist nach wie vor oft die Basis der Schweinemast.

Redaktion 08.11.2019

Schweinefleisch im großen Marktcheck

Greenpeace-Marktcheck: Schweinefleisch häufig nicht gentechnikfrei; Hofer, Interspar und Merkur Testsieger.

WIEN. Das handelsübliche Schweinefleisch in österreichischen Supermärkten ist lediglich in einem von zehn Fällen gentechnikfrei. Bio-Fleisch oder Fleisch von Schweinen, die nicht mit Gentechnik-Soja aus Übersee gefüttert wurden, stellt die Ausnahme dar – das belegt der aktuelle Marktcheck von Greenpeace Anfang November.

Das Soja im Schwein

„Die Konsumenten bleiben im Dunkeln darüber, wie viel Gentechnik-Soja in ihrem Schweinefleisch steckt, denn die Produkte sind nicht gekennzeichnet”, kommentiert das Sebastian Theissing-Matei, Landwirtschaftsexperte bei Greenpeace. Obwohl sich eine überwältigende Mehrheit der Österreicher gegen Gentechnik-Futtermittel ausspreche, würde bei rund 90% der österreichischen Schweine Gentechik-Soja aus Übersee in den Trögen landen – auch in Produkten mit AMA-Gütesiegel.

Sechs der neun Supermarktketten bieten aber auch gentechnikfreies Schweinefleisch als Eigenmarke an, etwa unter den Marken: „Merkur Fair zum Tier”, „Fairhof” bei Hofer, „Tann schaut drauf” bei Spar, „Hütthalers Hofkultur” bei MPreis und „AMA+, Mehr Tierwohl” bei Lidl. (red)

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