RETAIL
Sommerfrische in Wien-Mariahilf © Ikea

Der City-Ikea nimmt Form an: Bis Ende August 2021 soll das Vorzeigeprojekt abgeschlossen sein – und kann vielleicht schon für etwas Abkühlung in den letzten heißen Tagen sorgen.

© Ikea

Der City-Ikea nimmt Form an: Bis Ende August 2021 soll das Vorzeigeprojekt abgeschlossen sein – und kann vielleicht schon für etwas Abkühlung in den letzten heißen Tagen sorgen.

Redaktion 22.01.2021

Sommerfrische in Wien-Mariahilf

Mit 160 neuen Bäumen wird der City-Ikea am Wiener Westbahnhof die Nachbarschaft um bis zu –1,5°C abkühlen.

WIEN. Die Eröffnung des ersten österreichischen City-Ikeas am Wiener Westbahnhof ist für Frühsommer 2021 anberaumt. Das trifft sich gut: Das Gebäude soll mit seinen 160 Bäumen die Nachbarschaft des Wiener Westbahnhofs an einem Hitzetag um bis zu –1,5°C kühlen.

Dabei stand am Anfang des Ideenwettbewerbsprozess die Frage, was sich die Menschen rund um den Standort wünschen würden, wenn sie denn die Wahl hätten. „Die Antwort war klar –einen innerstädtischen Park”, so Jakob Dunkl vom Architekturbüro querkraft architektur, welches das Gebäude entwarf.

Zertifiziert grün

Ohne Parkplätze und Lager ausgestattet, entspricht das Leuchtturmprojekt des schwedischen Möbelhauses voll und ganz dem Zeitgeist. Für seine herausragende Performance in den Bereichen Klima, Wasser, Energie, Luft, Biodiversität und Kosten wurde der neue City-Ikea im vergangenen Herbst erstmals weltweit mit dem „Greenpass Platinum-Zertifikat” ausgezeichnet.

So entsteht direkt angrenzend an den Westbahnhof inmitten einer dichten gründerzeitlichen Bebauung auf rund 4.000 m² Grundfläche ein siebengeschoßiges Einrichtungshaus und ­Hostel (Jo&Joe) mit begrünten Fassaden sowie öffentlich zugänglicher und begrünter Dachterrasse.

Work in Progress

„Nach erfolgreicher Dachgleiche geht es jetzt bei der Fassade Zug um Zug, bis Ende August ein siebengeschoßiges, innovatives, einladendes Einrichtungshaus mit begrünten Fassaden und viel Raum für die Menschen steht”, beschreibt Ikea Construction Project Manager Robert Charuza die aktuellen Arbeiten.

Man sei „einen weiten Weg gegangen von „blauen Boxen” auf der grünen Wiese hin zu einem Innenstadt-Einrichtungshaus, das seinesgleichen sucht”, ergänzt Maimuna Mosser, Business Development Managerin von Ikea Austria. (red)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL