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Sonnenkraft bei Kiennast in Gars © Tony Gigov

Die Kiennast-Geschäftsführer und Cousins Julius (l.) und Alexander Kiennast (r.) mit Tausendundein Dach-Initiatorin Cornelia Dangl und Landesrat Ludwig Schleritzko.

© Tony Gigov

Die Kiennast-Geschäftsführer und Cousins Julius (l.) und Alexander Kiennast (r.) mit Tausendundein Dach-Initiatorin Cornelia Dangl und Landesrat Ludwig Schleritzko.

Redaktion 14.05.2021

Sonnenkraft bei Kiennast in Gars

Binnen rekordverdächtigen 13 Tagen errichtete das Handelshaus Kiennast eine 400 kWp starke PV-Anlage.

GARS AM KAMP. Gerade einmal vier Monate vergingen von der Projektplanung bis zur Inbetriebnahme eines neuen Sonnenkraftwerks beim Stammhaus von Handelshaus Kiennast in Gars am Kamp; die Errichtung ging in weniger als zwei Wochen vonstatten. Die gemeinsam mit der Initiative Tausendundein Dach erbaute Anlage wurde nun feierlich eröffnet.

Sinnvolle Investition

Der hauseigen gewonnene Strom deckt den Großteil des Bedarfs der gesamten Kühlung im Logistikzentrum, 82% des produzierten Stroms werden direkt im Unternehmen verbraucht; der Rest wird ins konventionelle Stromnetz eingespeist. Dazu passt die Investition auch ins Bild der vom Unternehmen verfolgten Nachhaltigkeits-Agenda, gemäß derer man sich stets um Ressourcenschonung und Reduzierung der CO2-Emissionen bemüht.

Die 400 kWp leistungsstarke Photovoltaikanlage hat einen Ertrag von rd. 392.000 kWh Strom; das entspricht in etwa dem Bedarf von 80 kleinen Haushalten. „Wir brauchen viel Strom für die Kühlung der Lebensmittel – eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Kühlhäuser macht somit nicht nur aus ökologischer, sondern vor allem auch aus ökonomischer Sicht Sinn”, so Julius Kiennast, Geschäftsführer des Handelshauses. Die Anlage produziert Strom um 3,5 ct/kWh, gerechnet über einen Betriebszeitraum von 20 Jahren. Dies macht den Solarstrom um fast 55% günstiger als jenen vom Netz. Insgesamt generiert man in Zukunft eine Stromkostenersparnis von 31% pro Jahr. (red)

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