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Sporthandel ist jetzt wenig gefragt © APA/AFP/Sebastien St-Jean

Im Sporthandel steht eine harte Wintersaison bevor. Die Touristen, die sonst das Geschäft antreiben, bleiben vielfach aus.

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Im Sporthandel steht eine harte Wintersaison bevor. Die Touristen, die sonst das Geschäft antreiben, bleiben vielfach aus.

Redaktion 04.12.2020

Sporthandel ist jetzt wenig gefragt

In den Sozialen Medien kämpfen Intersport, Hervis und Co. mit geringen User-Interaktionen.

WIEN. Die Sportartikelhändler trifft der aktuelle Lockdown besonders hart. Denn die bevorstehende Wintersaison bringt sicher mehr Schnee als Umsatz. Wichtig wäre jetzt ein forcierter Onlinehandel – aber auch auf Plattformen wie Facebook. hält sich die Begeisterung der User an der neuesten Winterware in Grenzen.

Starke Konkurrenz

Gleichzeitig steigt die Beliebtheit konkurrierender Onlinehändler wie Amazon oder Zalando in Österreich im Sportsegment weiter an. „Unsere Analyse zeigt, dass sich der Fokus der sportbegeisterten User auch in den Sozialen Medien deutlich verschoben hat. So sinkt die User-Interaktion auf den Seiten der heimischen Sportartikelhändler im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 10,8 Prozent”, erläutert Markus Zimmer, Geschäftsführer von BuzzValue, einer Agentur spezialisiert auf Social Media Monitoring, Research & Analytics.

Dabei sind in den Sozialen Medien vor allem etablierte Händler wie Intersport und Hervis von der gebremsten User-Euphorie am stärksten betroffen. „So bricht bei einigen Händlern die User-Interaktion im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 50% ein. Neben der gebremsten Begeisterung der Sportfans sind es, speziell auch aufgrund der Krise, reduzierte Budgets, die zur Aktivierung der Fans auf Facebook, Instagram und Co. fehlen”, ergänzt der Social Media-Experte – versehen mit dem Hinweis, dass in der Krise die Sozialen Medien großes Potenzial in der aktiven Kommunikation mit Kunden böten. (red)

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