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Startschuss für „Fair zum Tier” © APA / dpa / Marijan Murat

Das neue Billa-Tierwohlprogramm verspricht Haltungs­bedingungen, die deutlich über den österreichischen Gesetzesvorlagen liegen – man will das größte Tierwohl-sortiment Österreichs stellen.

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Das neue Billa-Tierwohlprogramm verspricht Haltungs­bedingungen, die deutlich über den österreichischen Gesetzesvorlagen liegen – man will das größte Tierwohl-sortiment Österreichs stellen.

Redaktion 25.03.2022

Startschuss für „Fair zum Tier”

Im Rahmen seiner neuen Initiative etabliert Billa höhere Standards für artgemäße konventionelle Tierhaltung.

WIENER NEUDORF. Ab Oktober gibt es in der Bedienung bei ausgewählten Billa- und Billa Plus-Märkten ausschließlich österreichisches Frischfleisch (inkl. Hühner- und Putenfleisch) in Bio-Qualität oder mit „Fair zum Tier”-Siegel. Hinter Letzterem steht eine am Mittwoch von Billa präsentierte gleichnamige Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, „mit dem künftig größten Tierwohl-Sortiment Österreichs die Lebens- und Haltungsbedingungen heimischer Nutztiere noch weiter zu verbessern und Standards zu etablieren, die deutlich über dem gesetzlichen Niveau liegen”, fasst Erich Szuchy, Billa-Vorstand für den Bereich Category Management und Einkauf, zusammen.

Unabhängige Kontrollen

Bereits rd. 35 Eigenmarkenprodukte aus konventioneller Tierhaltung – von Milch, über Eier bis hin zu Fleisch und Wurst – werden mit dem „Fair zum Tier”-Tierwohlsiegel gekennzeichnet und erfüllen damit Kriterien, die mithilfe eines Experten-Beirats aus Wissenschaft, Landwirtschaft und Veterinärmedizin bestimmt und regelmäßig von unabhängigen Stellen kontrolliert werden.

Mehr Platz, kürzerer Transport

Die 170 heimischen Bauernhöfe, mit denen Billa zusammenarbeitet, garantieren u.a. mehr Platz, verbesserten Komfort im Stall durch eingestreute Liegeflächen und artgemäßes Beschäftigungsmaterial sowie Tageslicht und Frischluft durch zusätzliche Fenster, Auslauf oder Weide. Außerdem wird auf gentechnikfreie Futtermittel und kurze Transportwege zugunsten der Tiere und des Klimas geachtet.

Szuchy: „Wir wollen engagierte Betriebe und die Weiterentwicklung der Landwirtschaft hin zu besseren Lebens- und Haltungsbedingungen für Nutztiere fördern und gleichzeitig unseren Kunden ermöglichen, mit gutem Gewissen Frischfleisch zu kaufen, weil sie wissen, unter welchen Bedingungen das Tier aufgewachsen ist.” (red)

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