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Top 10 stehen für 40,2% im Erlös © APA/dpa/Thomas Frey

Generalisten wie Amazon sind mit einem Anteil von 35,5% (Umsatz: 18,35 Mrd. €) am häufigsten unter den 1.000 umsatzstärksten Shops zu finden.

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Generalisten wie Amazon sind mit einem Anteil von 35,5% (Umsatz: 18,35 Mrd. €) am häufigsten unter den 1.000 umsatzstärksten Shops zu finden.

Redaktion 09.10.2020

Top 10 stehen für 40,2% im Erlös

Im deutschen Onlinehandel sind die Weichen in Richtung hoher Konzentrationsgrad klar gestellt.

KÖLN / HAMBURG. Der Gesamtumsatz der 1.000 umsatzstärksten Onlineshops in Deutschland hat 2019 erstmalig die 50-Mrd.-Euro-Marke geknackt (51,69 Mrd. €). Verglichen mit dem Vorjahr (46,00 Mrd. €), entspricht das einem Umsatzwachstum von über zwölf Prozent. Auch für 2020 erwartet die Mehrheit der Onlineshops einen Umsatzzuwachs – Covid-19 begünstigt die positive Entwicklung des E-Commerce.

Wenige machen viel

Die Top 10 verbuchen zusammen 40,2% des Gesamtumsatzes, was 20,79 Mrd. € entspricht. Ein knappes Drittel (32,4%) des Umsatzes der Top 1.000 bzw. 16,74 Mrd. € ging auf das Konto der Shops der Ränge 11 bis 100. Dahinter kommen die Ränge 101 bis 500 zusammen auf einen Umsatzanteil von 20,7%. Das entspricht 10,70 Mrd. € Umsatz im Jahr 2019. Die Shops auf den Rängen 501 bis 1.000 haben die übrigen 3,46 Mrd. € erwirtschaftet und teilen damit einen Umsatzanteil von 6,7% unter sich auf.

Generalisten sind mit einem Anteil von 35,5% (Umsatz: 18,35 Mrd. €) am häufigsten unter den 1.000 umsatzstärksten Shops zu finden. Unter den Spezialisten sind Bekleidung (Umsatzanteil: 17,6%/Umsatz: 9,11 Mrd. €) und Unterhaltungselektronik (Umsatzanteil: 14,5%/ Umsatz: 7,48 Mrd. €) am häufigsten vertreten. Lebensmittel & Getränke bringen es lediglich auf 1,6% Umsatzanteil. (red)

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