RETAIL
Umzug nach Plan © APA/Franz Neumayr

Die dm-Geschäftsführer Thomas Köck und Petra Mathi-Kogelnik mit Projektleiterin Andrea Renezeder im dialogicum (v.l.).

© APA/Franz Neumayr

Die dm-Geschäftsführer Thomas Köck und Petra Mathi-Kogelnik mit Projektleiterin Andrea Renezeder im dialogicum (v.l.).

Redaktion 14.10.2022

Umzug nach Plan

Eineinhalb Jahre nach Baubeginn bezogen 550 Mitarbeiter in Wals das neu eröffnete „dm dialogicum”.

WALS. Zwei Jahre lang hatte dm nach einem neuen Standort für seine Teilkonzern-Zentrale Österreich/CEE gesucht, ehe im Herbst 2019 der Entschluss fiel, in das daneben gelegene, seit 2010 leer stehende Gebäude der Wiener Städtischen Versicherung zu ziehen; der Baubeginn wurde für 2021 angepeilt, die Zeit bis zur Übersiedlung auf „gut drei Jahre” geschätzt.

Trotz Corona wurde der Zeitplan eingehalten, drei Jahre nach dem Beschluss (und eineinhalb Jahre nach Baubeginn) erfolgte nun der Umzug der 550 Mitarbeitern in die neue, so nahegelegene Zentrale.

Open-Space-Konzept

Wesentliche Merkmale des dm dialogicums seien „die Offenheit sowie das gelebte Miteinander und der Dialog”, wie dm-Geschäftsführerin Petra Mathi-Kogelnik erklärt. Der neue Standort verfügt über flexible Raumteilungen und multifunktionale Räume für Team- und Projektarbeiten, Begegnungszonen, Platz für Einzelarbeiten und Videokonferenzen sowie Rückzugsbereiche; insgesamt verfügt die neue Zentrale über 94 Besprechungsräume, warme Mahlzeiten bietet das „culinarium”, der Bereich der Mitarbeiterverpflegung.

Teil des offenen Raumkonzepts sei auch, dass die Mitarbeiter keine fix zugewiesenen Büros und Arbeitsplätze haben, sondern diese innerhalb der Ressorts selbst organisiert werden. „Dank der großzügigen und flexiblen Raumaufteilung sowie der Begegnungszonen in Form von kleineren und größeren Café-Lounges und den Innenhöfen und Terrassen gibt es außerdem viel Platz für den Austausch”, so Mathi-Kogelnik.

Nachhaltig gebaut

„Wie wichtig dm das Thema Nachhaltigkeit ist, zeigt sich unter anderem durch den Verbau von Holz in den Decken und Holz als Bestandteil im Mobiliar, die vielen gut erhaltenen Möbel, die vom alten Standort mitgenommen wurden, sowie die nachhaltige Ausstattung zum Beispiel in Form von selbst aufladbaren Wasserhähnen”, berichtet Projektleiterin Andrea Renezeder. Im Bereich der Energieversorgung wird derzeit eine Wärmepumpenanlage nachgerüstet, um zum Jahreswechsel die bisherige Fernwärme, die auch durch Gas gespeist wird, abschalten zu können. (red)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL