RETAIL
Vitamin C weiter stark nachgefragt © San Lucar (2)

Die Nachfrage nach Trauben, Äpfeln und Beeren steigt, obwohl auch Zitrusfrüchte nach wie vor beliebt sind.

© San Lucar (2)

Die Nachfrage nach Trauben, Äpfeln und Beeren steigt, obwohl auch Zitrusfrüchte nach wie vor beliebt sind.

Redaktion 16.04.2021

Vitamin C weiter stark nachgefragt

Für SanLucar hat die Versorgung der Bevölkerung mit frischem Obst und Smoothies höchste Priorität.

WIEN. Die Pandemie hat auch SanLucar vor große Herausforderungen gestellt. Aufgrund von Lockdown und Grenzschließungen musste das Unternehmen vieles in der Lieferkette umstellen. „Mittlerweile haben wir uns aber ganz gut darauf eingestellt, auch wenn die Sicherheits- und Hygienemaßnahmen Mehrkosten für uns bedeuten”, erklärt SanLucar Österreich-Geschäftsführer Alexander Thaller. „Aber die Gesundheit unserer Mitarbeiter hat allerhöchste Priorität” – und auch die Bevölkerung mit gesundem Obst und Gemüse zu versorgen.

Mehr Wertschätzung

Eines zumindest habe die aktuelle Situation zum Vorteil: Durch den Lockdown und die Schließung der Gastronomie ist die Nachfrage im Lebensmittelhandel gestiegen – und damit auch die Wertschätzung für gutes Obst und Gemüse. Die Menschen nehmen sich mehr Zeit zum Kochen, möchten sich etwas gönnen und gesund ernähren. Das bekommt auch SanLucar zu spüren. „Natürlich haben wir auch weiterhin daran gearbeitet, immer besser zu werden und neue Produkte einzuführen, besonders im Bereich Smoothies und Fresh-Cut. Hier haben wir mit der Firma Barcotec einen intelligenten Kühlschrank entwickelt, für den wir bereits mehrmals ausgezeichnet wurden”, so Thaller. Sehr stark und gerne werden weiterhin Zitrusfrüchte gekauft. Diese Warengruppe ist mit Abstand die stärkste für SanLucar. Aber auch Äpfel und Granatäpfel sind bei den Kunden sehr gefragt.

„Wir merken auch bei anderen Warengruppen wie Trauben oder Beeren eine verstärkte Nachfrage. Früchte mit hohen Vitamin C-Anteil und Früchte, die helfen, das Immunsystem zu unterstützen, nehmen hier einen wesentlichen Stellenwert ein”, sagt der Geschäftsführer.
Und er zeigt sich optimistisch: „Wir haben uns ganz gut auf die neue Situation einstellen können. Jedoch weiß man momentan nicht, was als Nächstes kommt. Einer unserer Stärken ist jedoch, dass wir uns flexibel und agil auf neue Situationen einstellen können. (dp)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL